Die zehn verlorenen Stämme Israel

Von Å. Kaspersen



Gibt es eine gottbestimmte Endzeit-Prophetie für Israel? Einige Vertreter der christlichen Welt beschäftigen sich zur Zeit sehr mit diesem Thema. Es heisst, die Juden kehrten in ihr Land zurück. Und sie würden das Kommen des Messias in der nahen Zukunft erwarten. Nach der Bundeslade werde gesucht. Einige sagen, sie sei schon gefunden worden. Der Grundstein für den dritten Tempelbau liege schon bereit. Manche Christen meinen, dass für die Juden eine neue Zeit beginnen werde.

Laßen Sie sich auf den Versuch ein, einen Teil der Missverständnisse aufzuklären in Verbindung mit Israel und den Juden. Was ist ein Jude", und was meint die Bibel mit Israel", das Haus Israel" und das Haus Juda"? Hier sind offenbar viele Missverständnisse im Umlauf.

Der Anfang

Der Ausdruck Jude" wird sehr missverstanden. Die meisten verbinden die Juden mit dem Staat Israel, d.h. mit denjenigen, die dorthin ausgewandert sind, hauptsächlich aus der früheren Sowjetunion, USA, Europa und den verschiedenen jüdischen Gemeinschaften in der Welt.

Dies bedingt eine nähere Betrachtung. Wegen des Zusammenhangs ist ein geschichtlicher Rückblick nötig. Beide, Juden und Araber (also die islamische Welt) betrachten Abraham als ihren physischen Stammvater. Die Juden wegen Isaak und die Araber wegen Ismael. Nehmen Sie zur Kenntnis, dass Abraham, Isaak oder Ismael weder Juden noch Mohammedaner waren. Auch waren Jakob, der Sohn Isaaks und seine zwölf Söhne keine Juden, obwohl viele es glauben.

Im ersten Buch Mose, Kap. 10, finden wir folgendes Geschlechtsregister:

Sem aber, dem Vater aller Söhne Ebers, Jafets älterem Bruder, wurden auch Söhne geboren, und dies sind seine Söhne: Elam, Assur, Arpachschad, Lud und Aram. Aber die Söhne Arams sind diese: Uz,Hul, Geter und Masch. Arpachschad aber zeugte Schelach, Schelach zeugte Eber" (1. Mos. 10,21-24).

Eber wurde des Sohnes Sohn von Sem genannt, d. h. Sem war der Ururgrossvater von Eber. Von Sem kommt der Ausdruck Semit" und von Eber kommt das Wort Hebräer". Weiter können wir lesen:

Das ist die Geschlechterfolge Sem. Sem war 100 Jahre alt und zeugte Arpachschad, zwei Jahre nach der Flut. Und Sem lebte, nachdem er Arpachschad gezeugt hatte, 500 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Und Arpachschad lebte 35 Jahre und zeugte Schelad. Und Arpachschad lebte, nach dem er Schelach gezeugt hatte, 403 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Und Schelach lebte 30 Jahre und zeugte Eber, und Schelach lebte, nachdem er Eber gezeugt hatte, 403 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Und Eber lebte 34 Jahre und zeugte Peleg. Und Ever lebte, nachdem er Peleg gezeugt hatte, 430 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Und Peleg lebte 30 Jahre und zeugte Regu. Und Peleg lebte, nachdem er Regu gezeugt hatte, 209 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Und Regu lebte 32 Jahre und zeugte Serug. Und Regu lebte, nachdem er Serug gezeugt hatte, 207 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Und Serug lebte 30 Jahre und zeugte Nahor. Und Serug lebte, nachdem er Nahor gezeugt hatte, 200 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Und Nahor lebte 29 Jahre und zeugte Terach. Und Nahor lebte, nachdem er Terach gezeugt hatte, 119 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Und Terach lebte 70 Jahre und zeugte Abram, Nahor und Haran. Und das ist die Geschlechterfolge Terachs: Terach zeugte Abram, Nahor und Haran. Und Haran zeugt Lot" (1. Mos. 11,10-27).

Wir sehen, Abraham (Abram) hatte ein geradliniges Geschlechtsregister von Eber und weiter zurück bis zu Sem. Weil das Wort Jude" von Juda/Judäa abgeleitet ist (Juda war ein Sohn Jakobs), ist es falsch, Abraham, Isaak und Jakob als Juden zu bezeichnen. Jude" ist ein Ausdruck, der erst nach der Gefangenschaft in Babylon aufkam, als eine kleinere Zahl des Hauses Juda, die Nachkommen Judas, Benjamins und einigen Leviten" nach Jerusalem zurückkehrten.

Abraham, Isaak und Jakob waren Hebräer/Semiten. Die erste Stelle, an der Name Israel in der Bibel erwähnt wird, ist 1. Mos. 32,28: Nachdem Jakob mit Gott gekämpft hatte und als Esau ihm mit 400 Männern begegnete.

Da sprach er zu ihm: Wie ist dein Name? Er sagte Jakob. Da sprach er: Nicht mehr Jakob soll dein Name heißen, sondern Israel, denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast überwältigt"(1. Mos. 32,28).

Nach dieser Begebenheit kann man Jakob und seine Familie mit Recht Israeliten oder Israel nennen. Die Bibel rechnet das "Haus Israel" den 12 Stämmen, also den Nachkommen von Jakobs 12 Söhnen, zu. Nachdem Israel im Jahr 947 v. Chr. geteilt wurde, nannte man die 10 Stämme im Nordreich mit Samarien als Hauptstadt das Haus Israel". Und die 3 Stämme (Juda, Benjamin und Levi) im Südreich mit Jerusalem als Hauptstadt das Haus Juda". Das ergibt zusammen eigentlich 13 Stämme:

Wir kennen die Erzählung von Josef in Ägypten, von Jakob und seinen Söhnen. Wegen einer Hungersnot haben sie das Land Kaanan verlassen müssen. Auch die Geschichte Moses und den Auszug aus Ägypten, 400 Jahre später. Nach den 40 Jahren Wüstenwanderung kamen sie endlich in das gelobte Land, wo das Land durch die 12 Stämme Israel, die Nachkommen von Jakobs Söhnen, geteilt wird. Eigentlich waren es 13 Stämme, weil der Stamm Josef oft als Ephraim und Manasse, nach den zwei Söhnen Josefs, erwähnt wurde. Aber der Stamm Levi sollte kein Erbteil vom gelobten Land haben. Er war für den Priesterdienst und den Dienst im Tempel bestimmt. Darum rechnet die Bibel mit 12 Stämmen.

Das Königreich Israel

Nach dem Tod von Josua wurde Israel von den Richtern regiert. Der letzte Richter war Samuel. In dieser Zeit wünschte sich Israel so zu sein wie die Nationen, die den Götzen dienten.

Aber das Volk weigerte sich, auf die Stimme Samuels zu hören. Und sie sagten: Nein, ein König soll über uns sein, damit wir sind wie alle Nationen, und dass unser König uns richten und vor uns herausziehen und unsere Kriege führt" (1. Sam 8,19-20).

Ca. im Jahr 1050 v. Chr. wurde Saul (aus dem Stamm Benjamin) als König von Israel gesalbt. In dieser Zeit war Israel ein Königreich, aufgeteilt in 12 Gebiete, in dem jeweils einer der 12 Stämme wohnte. Weil Saul später vom Herrn abgefallen war, wurde ein neuer König gewählt, dieses Mal vom Stamme Juda: David, der Sohn Isais.

Das Königreich wird geteilt

Nach dem Salomon, der Sohn Davids, tot war, wurde das Königreich Israel zweigeteilt: Das Nordreich (Israel, mit zehn von den 12 Stämmen) mit Samarien als Hauptstadt, und das Südreich (Juda und Benjamin, samt den Leviten) mit Jerusalem als Hauptstadt. Jedes dieser zwei Reiche wählte seinen eigenen König. Von diesem Zeitpunkt an werden die als 10 Stämme im Nordreich in der Bibel als das "Haus Israel" oder nur Israel genannt, während die zwei Stämme in Südreich als das Haus Juda" benannt werden, oder nur Juda.

Der König Salomon hatte große Steuern auf das Volk gelegt, und als er starb, wünschte das Volk, dass sein Sohn Rehabeam die Steuern herabsetze. Aber das wollte er nicht" (1. Kön. 12,16-19; 2. Chron. 10,16-19).

Und als ganze Israel sah, dass der König nicht auf sie hörte, da gab das Volk dem König zur Antwort: Was für einen Anteil haben wir an David? Wir haben kein Erbteil am Sohn Isais! Zu deinen Zelten, Israel! Nun sieh nach deinem Haus, David! Und Israel ging zu seinen Zelten. Die Söhne Israel aber, die in den Städten Judas wohnten, über sie wurde Rehabeam König. Und der König Rehabeam schickte Hadoram, den Aufseher über die Zwangsarbeit, aus. Aber ganz Israel steinigte ihn, so dass er starb. Der König Rehabeam aber bestieg eilends den Wagen, um nach Jerusalem zu fliehen.

Diese Teilung von Israel passierte etwa im Jahr 939 v. Chr. Bis zu diesem Zeitpunkt war Israel 119 Jahre ein ganzes Reich.

Nach der Trennung wird Nebets Sohn Jerobeam (vom Stamm Efraim) König von Israel (Israels Haus" Nordreich/die zehn Stämme), während Salomons Sohn Rehabeam (vom Stamm Juda) König wird über das Südreich (Das Haus Juda", Juda Benjamin/Leviten) (1. Könige 12,13.20;16,29; 2. Chr. 11,12-14). Israel war nun getrennt in das Haus Israel" im Norden und das Haus Juda im Süden.

Das Haus Israel entführt

Ca. im Jahr 732 wird Gad, Ruben, der halbe Stamm Manasse und wahrscheinlich Naftali und Sebulon vom König der Assyrer, Tiglat-Pileser dem III., nach Assyrien entführt.

Zu der Zeit Pekachs, des Königs von Israel, kam Tiglat-Pileser, der König von Assyrien, und nahm Ijon, Abel-Bet-Maacha, Janoach, Kedesch, Hazor, Gilead und von Galiläa das ganze Land Naftali und führte sie weg nach Assyrien" (2. Kön. 15,29).

Da erweckte der Gott Israels den Geist des Pull, der Königs von Assyrien, und dem Geist Tiglat-Pilesers, des Königs von Assyrien, und er führte weg die Rubeniter, Gaditer und den halben Stamm Manasse und brachte sie nach Halach und den Habor und nach Hara und an den Fluss Gosan bis auf diesen Tag" (1. Chr. 5,26).

In den Jahren 732-721 v.Chr. wird der Rest der zehn Stämme des Hauses Israel (Nordreich) nach Assyrien entführt vom König der Assyrer, Salmanassar der V. (oder Sargon der II.).

Und der König von Assyrien zog durch das ganze Land und gegen Samaria und belagerte es drei Jahre lang. Und im neunten Jahr Hoscheas eroberte der König von Assyrien Samaria und führte Israel weg nach Assyrien und ließ sie wohnen im Halach und am Habor, den Fluss von Gosen, und in den Städten der Meder" (2. Kön 17,5-6; 18,10.11).

Da wurde der Herr sehr zornig über Israel und tat es von seinem Angesicht weg, so das nichts übrigblieb als der Stamm Juda allein" (2. Kön. 17,18).

Ein paar Einwohner von Israel konnten vom König der Assyrer entfliehen und blieben zurück in Israel als ein Rest dieser Stämme, da wir im 2. Chr. 30 lesen, dass der König von Juda, Hesekias ca. 5 Jahre später (726) die ganze Nation zum Osterfest zusammenrief, auch die in Israel und Juda Zurückgebliebenen. Hier werden Zurückgebliebene wie Efraim, Manasse, Sebulon Isakaar und Aser genannt (2. Chr. 30,1-26).

Die Samariter

Nachdem Israel oder das Nordreich von Assyrien erobert war und der größte Teil der zehn Stämme in Gefangenschaft, wurden Samaria und Israel eine assyrische Provinz. Ker, König von Assyrien, ließ Menschen von Syrien, Babylonien und dem nördlichen Messopotamien sich in Samaria und Israel niederlassen. Diese Heiden brachten ihre eigene Religion mit sich. Und als Folge der Vermischung durch Heirat mit den Verbliebenen vom Volk Israel wurden diese fremden Religionen mit der von Israel vermischt.

Der König von Assyrien aber ließ Leute von Babel kommen, von Kuta, von Awa, von Hamat und Sefarwajim, und ließ sie wohnen in den Städten von Samarien an Israels statt. Und sie nahmen Samarien ein und wohnten in seinen Städten. Als sie aber anfingen, dort zu wohnen, und den Herrn nicht fürchteten, sandte der Herr unter sie Löwen, die töteten sie. Und man ließ dem König von Assyrien sagen: Die Völker, die du hergebracht und mit denen du die Städte Samarien besetzt hast, wissen nichts von der Verehrung des Gottes dieses Landes. Darum hat er Löwen unter sie gesandt, und siehe, diese töten sie, weil sie nichts wissen von der Verehrung des Gottes dieses Landes. Der König von Assyrien gebot: Bringt dorthin einen der Priester, der von dort weggeführt wurde; er ziehe hin und wohne dort und lehre sie die Verehrung des Gottes des Landes. Da kam einer der Priester, die von Samarien weggeführt waren, und wohnte in Bethel und lehrte sie, wie sie den Herrn fürchten sollten. Aber jedes Volk machte sich seinen Gott und tat ihn in die Heiligtümer auf den Höhen, die Samariter gemacht hatten, jedes Volk in seinen Städten, in denen es wohnte. Die von Babel machten sich Sukkot-Benot, die von Kuta machten sich Nergal, die von Hamat machten sich Aschima, die von Awa machten sich Nibhals und Tartak; die von Sefarwajim verbrannten ihre Söhne Adrammelech und Anammelech, den Göttern derer von Sefarwajim. Und weil sie auch den Herrn fürchteten, bestellten sie sich Priester auf den Höhen aus allem Volk unter Ihnen: Die opferten für sie in den Heiligtümern auf den Höhen. So fürchteten sie den Herrn, dienten aber auch den Göttern nach dem Brauch der Völker, von denen man sie hergebracht hatte. Und bis auf diesen Tag tun sie nach den früheren Bräuchen: sie fürchten weder den Herrn, noch halten sie Satzungen und Rechte nachdem Gesetz und Gebot, das der Herr geboten hat den Söhnen Jakobs, dem er den Namen Israel gab" (2. Kön. 17,24-34).

Später, unter den assyrischen Königen Esarhaddon und Assurbanipal, wurden wieder neue Gruppen von Fremden wohnhaft in Samaria und Israel mit weiteren Vermischungen durch Heirat verwässert. So wurden die Samariter eine eigene Gruppe, eine heidnisch/jüdische Mischung, die von den Juden zur Jesu Zeit als unrein betrachtet wurden.

Die Entführung Juda

Im Jahre 586 v.Chr. eroberte der König von Babylon, Nebukadnezar, Jerusalem und führte das Haus Juda in Gefangenschaft.

Zu der Zeit zogen herauf die Kriegsleute Nebukadnezars, des Königs von Babel, gegen Jerusalem und belagerten die Stadt. Und Nebukadnezar kam zur Stadt, als seine Kriegsleute sie belagerten. Aber Jojaachin, der König von Juda, ging hinaus zum König von Babel mit seiner Mutter, mit seinen Großen, mit seinen Obersten und Kämmerern. Und der König von Babel nahm sie gefangen im achten Jahr seiner Herrschaft. Und er nahm von dort weg alle Schätze im Hause des Herrn und zerschlug alle goldenen Gefäße, die Salamon, der König von Israel, gemacht hatte im Tempel des Herrn, wie denn der Herr geredet hatte. Und er führte weg das ganze Jerusalem, alle Obersten, alle Kriegsleute, zehntausend Gefangene und alle Zimmerleute und alle Schmiede und ließ nichts übrig als geringes Volk des Landes. Und er führte weg nach Babel Jojaachin und die Mutter des Königs, die Frauen des Königs und seine Kämmerer; dazu die Mächtigen im Lande führte er auch gefangen von Jerusalem nach Babel. Und von den besten Leuten siebentausend und von den Zimmerleuten und Schmieden tausend, lautstarke Kriegsmänner, die brachte der König von Babel gefangen nach Babel" (2. Kön. 24,10-16).

Die Juden47bc2b93-f53c-4014-a5a5-e55c17bd0b0f

Das erste Mal finden wir den Ausdruck Jude" in der Bibel in Esra, 4,12: Und nun sei dem König kundgetan, dass die Juden, die von dir heraufgezogen und zu uns nach Jerusalem gekommen sind, die aufrührerische und böse Stadt wieder aufbauen wollen; sie haben begonnen, die Mauern zu errichten, und die Fundamente sind schon gelegt." Dies war nach der Gefangenschaft in Babylon (Der Ausdruck Jude" kommt auch in 2. Könige 25,25 vor, in Verbindung damit, dass Juda weggeführt wird von Babylon. In diesem Fall steht im Grundtext eigentlich Männer von Juda"). Es ist darum nicht richtig, diesen Ausdruck für das versammelte Israel mit all den 12 Stämmen zu benutzen.

Jude" wird für die Nachkommen Juda/Benjamin/Levi benutzt -- die nach Judäa und Jerusalem nach der Gefangenschaft in Babylon zurückkehrten. Folglich waren Abraham, Isaak, Jakob und seine 12 Söhne nicht Juden im wortwörtlichen Sinn.

Die zehn Stämme, die nach Assyrien entführt wurden, waren keine Juden, sie waren Hebräer/Israeliten. Der Stamm Juda, wovon der Ausdruck Jude abgeleitet ist, war nicht unter ihnen (Jüdische Schriften bestehen darauf, dass ein kleiner Teil von Juda, Benjamin und Levi sich unter den Weggeführten befanden. Dies ist sicherlich wahr). Erst nach der Gefangenschaft in Babylon benennt die Bibel sie mit diesem Ausdruck. Aber hier handelt es sich nur um Nachkommen von 2-3 Stämmen: Juda, Benjamin, und einige Leviten von Levis Stamm.

Das heutige Israel

Wenn man heute davon redet, dass die Juden in ihr Land zurückkehren und Israel sich sammelt", ist dies darum nicht richtig. Die überwiegende Mehrzahl der heutigen Juden, inklusive derjenigen, welche nach Israel wanderten, sind wahrscheinlich nicht semitischen Ursprungs und qualifizieren sich darum nicht für den Ausdruck Jude". Der Rest der Juden, die wirklichen Nachkommen der biblischen Juden, bestehen aus einer kleinen Minderzahl aus dem Stamm Juda/Benjamin und Levi. Zur Not können wir sagen, dass die, welche heute nach Israel zurückkehren, nur eine kleine Fraktion" derer sind, aus welchen einst die Nation Israel bestand, d. h. vor der Trennung 931 v. Chr. Es ist nicht Israel, das sich heute versammelt", es sind Juden von nichtsemitischen Nachkommen. Samt einer kleinen Anzahl von Nachkommen Judas, Benjamins und Levi. Die meisten Juden im heutigen Israel können deshalb nicht Abraham, Isaak und Jakob als ihre Stammväter bezeichnen. Einzelne meinen, dass 95% der heutigen Juden nichtsemitische Nachkommen sind. Dies wurde in einem Diskussions-TV-Programm am 25. März 1996 erwähnt. In Verbindung mit Bombardements Libanons durch Israel wurde ein Teil der Meinungen dadurch bekannt! Einer der Teilnehmer war ein libanesischer Einwanderer, der gerade heraus sagte, dass die Juden, die sich heute in Israel befinden, überhaupt keine Hebräer sind, sondern Khasaräer, also von fremden Nachkommen abstammen". In dem hat er wahrlich recht.

Die zehn verlorenen Stämme

Wo blieben die zehn Stämme, die 732-721 v. Chr. nach Assyrien in die Gefangenschaft geführt wurden?

Eine Theorie besagt, dass sie in das assyrische Reich assimiliert wurden und deshalb verschwanden. Nach einer anderen Theorie wanderten die zehn Stämme Richtung Nordwest. Damit wäre die christliche westliche Welt die Nachkommenschaft der zehn Stämme.

Ich persönlich habe große Probleme damit zu glauben, dass Gott die Nachkommen dieser zehn Stämme einfach spurlos in der Geschichte verschwinden lässt. Wir dürfen nicht vergessen, dass Gott einen ewigen Bund mit Abraham, Isaak und Jakob geschlossen hat, und Gott wird diesen Bund halten -- buchstäblich.

Die biblischen Prophezeiungen von Jesaja bis Maleachi haben sehr viele Seiten. Sie zeigen auch auf, dass Gott die Versprechen dieses Bundes gegenüber dem Haus Israel" in der Endzeit erfüllen will: Es ist zu einfach das Ganze auf das geistliche Israel zu übertragen. Hier steuern die meisten Christen in eine Sackgasse hinein, weil sie nicht verstehen, was die Bibel mit Israel" und den Juden" meint. Mit dem Haus Israel" handelt es sich nicht um Juden, sondern um die zehn Stämme des Nordreiches, die in die Gefangenschaft nach Assyrien geführt wurden. Die Verheißungen an Israel gelten deswegen nicht nur den blutsverwandten Nachkommen der Juden. Sondern dem gesamten Haus Israel und Juda". Aber wo ist das Haus Israel"?

Vieles deutet darauf, dass die Nachkommen der zehn Stämme, das Haus Israel", die christlichen westlichen Nationen sind. Sie sind 2700 Jahre verborgen gewesen, aber sie werden in der Endzeit wieder auftauchen als die 144 000 in Off. 7. Es steht ausdrücklich, dass diese 144 000 zwölftausend Versiegelte sind, von jedem der zwölf Stämme Israel. Könnte es sein, dass die Nachkommen der zehn Stämme wieder vereint werden mit den Nachkommen des Hauses Juda? Oder ist es das geistliche Israel mit dem Kennzeichen der zwölf Stämme Israel? Das letzte ist die gewöhnliche Deutung, welche die Adventisten übernommen haben. Aber ist sie biblisch haltbar?

Hier sind einige der Verheissungen, die für das Haus Israel" der Endzeit bestimmt sind:

Man wird nirgends Sünde tun noch Frevel auf meinem ganzen heiligen Berge; denn das Land wird voll Erkenntnis des Herrn sein, wie Wasser das Meer bedeckt. Und es wird geschehen zu der Zeit, dass das Reis aus der Wurzel Isais dasteht als Zeichen für die Völker. Nach ihm werden die Heiden fragen, und die Stätte, da er wohnt, wird herrlich sein. Und der Herr wird zu der Zeit zum zweiten Mal seine Hand ausstrecken, dass er den Rest seines Volkes loskaufe, der übriggeblieben ist in Assur, Ägypten, Patros, Kusch, Elam, Schinar, Hamat und auf den Inseln des Meeres. Und er wird ein Zeichen aufrichten unter den Völkern und zusammenbringen die Verjagten Israels und die Zerstreuten Judas sammeln von den vier Ende der Erde" (Jes. 11,9-12).

So will ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr, und will eure Gefangenschaft wenden und euch sammeln aus allen Völkern und von allen Orten, wohin ich euch verstoßen habe, spricht der Herr, und will euch wieder an diesen Ort bringen, von wo ich euch habe wegführen lassen"(Jer. 29,14).

Und sollst zu ihnen sagen: So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will die Israeliten herausholen aus den Heiden, wohin sie gezogen sind, und will sie von überall her sammeln und wieder in ihr Land bringen" (Hes. 37,21).

Ich will dich, Jakob, sammelen ganz und gar und, was übrig ist von Israel, zusammenbringen. Ich will sie wie Schafe miteinander in einen festen Stall tun und wie eine Herde in ihre Hürden, dass es von Menschen dröhnen soll"(Micha. 2,12).

Dies sind nur ein paar ausgewählte Texte. Merken Sie sich die Worte von Hes. 37:

Siehe, ich will Israeliten herausholen aus den Heiden, wohin sie gezogen sind, und will sie von überall her versammeln."

Hesekiel schrieb diese Worte ca. zweihundert Jahre, nachdem das Haus Israel in Gefangenschaft nach Assyrien geführt worden ist. Es ist schwierig, diese Texte auf das geistliche Israel zu übertragen, das nie zu anderen Völker weggeführt worden ist. Das geistliche Israel enthält gerade die Völker, die vom buchstäblichen Haus Israel weggeführt wurden! Warum schrieb Hesekiel diese Worte zweihundert Jahre nachdem Israels Haus weggeführt wurde? Warum sich noch um sie kümmern, sie waren ja verworfen?

Wir sollten nicht vergessen, dass Israels Haus", d. h. zehn von den zwölf Stämmen, Jesus nicht verwarfen. Sie waren ja nicht mal dort, als Jesus gekreuzigt wurde! Siebenhundert Jahre zuvor wurden sie als Gefangene weggeführt. 70 Wochen, die deinem Volk zugeteilt wurden" bezieht sich auf Daniels Volk (Daniel ist aus dem Stamm Juda (Dan. 1,6). Diese Prophezeiung galt nicht Israels Haus, sondern den Zurückgebliebenen in Juda und Benjamin. Jene waren Juden per Definitionem und sie waren es, die Jesus gekreuzigt haben. Dies ist ein Punkt, den viele übersehen aufgrund der Begriffsverwirrung. "Das Haus Israel" verwarf weder Jesus noch kreuzigte es ihn. Darum zogen die Apostel zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel" (Math. 10,6). Zu den zehn Stämmen, die sich immer noch (in jeden Fall Teile von ihnen) in Kleinasien aufhielten. Die Galater waren einer dieser. Viele von diesen nahmen Jesus an und wurden Christen!

Viele Nationen und Völker

Im 1. Buch Mose 28 finden wir ein paar interessante Verse. Isaak segnet seinen Sohn Jakob und spricht folgende Prophezeiung aus:

Und der allmächtige Gott segne dich und mache dich fruchtbar und mehre dich, dass du werdest ein Haus von Völkern" (V. 3).

In Vers 14 bestätigt Gott diese Segnung!

Und dein Geschlecht soll werden wie der Staub auf Erden, und du sollst ausgebreitet werden gegen Westen und Osten, Norden und Süden, und durch dich und deine Nachkommen sollen alle Geschlechter auf Erden gesegnet werden."

Hier wird von Sems Nachkommen berichtet, Jakobs Israels" zwölf Söhne sind nicht Nachkommen von Jafet und Ham.

Darum sollst du nicht mehr Abram heißen, sondern Abraham soll dein Name sein, denn ich habe dich gemacht zum Vater vieler Völker. Und ich will dich sehr fruchtbar machen und will aus dir Völker machen, und auch Könige sollen von dir kommen" (1. Mos. 17,5-6).

Und sprach zu ihm: Du heisst Jakob; aber du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel sollst du heißen. Und so nannte er ihn Israel. Und Gott sprach zu ihm: Ich bin der allmächtige Gott; sei fruchtbar und mehre dich! Ein Volk und eine Menge von Völkern sollen von dir kommen, und Könige sollen von dir abstammen" (1. Mos. 35,10-11).

Hier wird Klartext gesprochen. Bemerken Sie auch, dass diese Verheißungen ohne Bedingungen gegeben wurden. Die zwölf Söhne Jakobs sollten bedingungslos zu großen Völkern werden!

Dies sind die Juden per Definitionem nie geworden. Also müssen wir nach Jakobs Nachkommen suchen, zumindest sind die Völker, die Nachkommen von Israels zehn Stämmen sind, woanders. Gott gab diese Verheißungen bedingungslos an Abraham und Jakob und Gott hält seine Versprechen! Es ist wichtig zu wissen, dass Abraham und Jakobs Nachkommen, denen diese Verheißungen galten, von Sems Nachkommen abstammen. Nach der Sintflut stammen alle Völker der Erde von den drei Söhnen Noahs ab, Sem, Ham und Japhet. Aber bei den Massen von Völkern", denen die Verheissungen galten, handelt es sich um Sems Nachkommen über die zwölf Söhne Jakobs. Ismael und Esau waren auch Semiten, welche die Verheißung erhielten um ein großes Volk zu werden, aber die Verheissungen galten den Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs. Ihre Nachkommen sollten ein Segen werden für alle Völker, und Geschlechter der Erde, sagte Gott. Dies ist eine Verheißung für die Endzeit!

Ethnische Umgruppierung

Eine vollständige Übersicht über Israels Wanderungen (die zehn Stämme, möglicherweise mit Elementen von Juda, Benjamin und Levi) nach der Gefangenschaft in Assyrien ist in diesem Artikel nicht möglich, wird aber in den nachfolgenden Nummer folgen. Somit müssen Sie jetzt mit einer kurzen Übersicht klarkommen.

Der größte Teil (die Hauptmasse) des Hauses Israel, d. h. die zehn Stämme Israels, die sich im Nordreich aufhielten, samt (sehr wahrscheinlich auf Weisung gewisser Autoritäten) einem kleinen Anteil von Juda und Benjamin, wurden in den Jahren 732-721 vor Chr. in Gefangenschaft geführt und umplaziert nach Halach und zum Habor, einem Fluss in Gosan und in die Städte der Meder" (2. Kön. 17,5-6; 18,10-11).

Dies ist, was wir eine ethnische Umgruppierung nennen müssen. Dies war der geographische Ausgangspunkt für weitere Wanderungen nach Westen, d. h. gegen den europäischen Kontinent.

Große Teile Europas waren noch unbevölkert und öde zu dieser Zeit. Kälte und unfreundliches Klima können eine der Ursachen sein, dass dieser Teil der Erde für Auswanderer von Osten nicht sehr verlockend war. Es waren nur etwas mehr als tausend Jahre, seit der Sintflut und die Eiszeit" machte sich noch bemerkbar. Der griechische Geschichtsschreiber Herodot (484 - ca. 425 v. Chr.) schreibt s. B., dass die Gebiete nördlich von Skyta., d. h. Westsibirien, unbewohnbar waren wegen extremer Kälte.eca19902-7816-4d6e-979e-fe1d03ae1cb1

Die Römer rechneten das Jahr 353 v. Chr. als Ausgangspunkt für ihren Kalender. Dies war das Jahr, als Rom gemäß Überlieferung von Romulus und Remus gegründet wurde. Vor dieser Zeit gab es sehr wahrscheinlich wenig oder gar keine Bevölkerung in Nordeuropa, wegen Gletschern und kaltem, unfreundlichem Klima. Um 700 v. Chr. erfolgte in der Zwischenzeit eine Klimaveränderung, die dazu führte, dass Europa wärmer wurde. Die Gletscher, die sich bis zum Kontinentende verbreitet hatten, verschwanden mit den Zeit und die Lebensgrundlage für die Bevölkerung dieses Erdteils war gelegt. Gleichzeitig wurde der mittlere Osten (der fruchtbare Neumond") trockener, wärmer und unproduktiv.

Hiskias

In 2. Kön. 20 finden wir diesen merkwürdigen und bedeutungsvollen Bericht, über den die Menschen wenig nachgedacht haben. Der König von Juda, Hiskia, war todkrank. Er bat zu Gott, der ihn erhörte und ihm 15 Jahre dazu gab. Hiskias bat um ein Zeichen und Gott gab es ihm (2. Kön. 20,8-11).

Hiskia aber sprach zu Jesaja: Was ist das Zeichen, dass mich der Herr gesund machen wird und ich in des Herrn Haus hinaufgehen werde am dritten Tage? Jesaja sprach: Dies Zeichen wirst du vom Herrn haben, das der Herr tun wird, was er zugesagt hat: Soll der Schatten an der Sonnenuhr zehn Striche vorwärts gehen oder zehn Striche zurückgehen? Hiskia sprach: Es ist leicht, dass der Schatten zehn Striche vorwärts gehe. Das will ich nicht, sondern dass er zehn Striche zurückgehe. Da rief der Prophet Jesaja den Herrn an, und der Herr ließ den Schatten an der Sonnenuhr des Ahas zehn Striche zurückgehen, die er vorwärts gegangen war"(2. Kön. 20,8-11).

Dies geschah ca. 732 Jahre v. Chr. Rein astronomisch ist es nicht möglich, dieses Geschehen anders zu erklären, als dass die Erdachse sich änderte. Der Winkel verschiebt sich im Verhältnis zur Erdachse, die verändert wurde. Selbstverständlich kann Gott Dinge zulassen, die sich gegen das Naturgesetz verhalten, aber ich glaube nicht dass Gott auf diese Art und Weise operiert. Gott könnte die Erdachse unverändert bleiben lassen, die Sonne zum Stehen bringen am Himmel (relativ, auf natürliche Weise, denn ist es die Erdrotation, welche die Illusion schafft dass die Sonne sich über den Himmel von Ost nach West bewegt). Und manchen ist es lieber, der Schatten wird durch etwas versetzt, das sich nicht mit den physikalischen Gesetzen verträgt!

Ich glaube nicht, dass Gott so etwas zu tun wählte, stattdessen wollte er eine Lösung, die ein Zeichen für den König Hiskia war. Und gleichzeitig auch permanente Beständigkeit hatte. Gottes Hand war hinter all dem. Er wünschte eine Grundlage für die Erfüllung der Verheissungen für Abraham und Jakob. Er wünschte, einen bis dahin unbewohnten Teil der Erde mit Nachkommen vom Haus Jakobs zu bevölkern. Sie sollten zu vielen Königreichen werden und von ihnen sollten alle Völker der Erde gesegnet werden. Eine Änderung der Erdachse würde eine Klimaveränderung auf der Erde schaffen, um den Weg zu bahnen für eine Völkerwanderung nach Westen.

Das Bewirken äußerer Katastrophen

Es gibt viele historische Berichte, die im 8. Jh. V. Chr. von einem ungewohnten Himmelsphänomen schreiben. Die Babylonier, die glänzende Astronomen waren, sandten einen Boten zum König Hiskia mit der Frage betreffend dem merkwürdigen Zeichen, das geschehen war.

Als aber die Botschafter der Fürsten von Babel zu ihm gesandt waren, um nach dem Wunder zu fragen, das im Lande geschehen war, verließ ihn Gott, um ihn zu versuchen, damit kund würde alles

was in seinem Herzen war" (2. Chr. 32,31).

Die chinesischen Bambusbücher" erzählen das z. B., dass die Sterne wie Regen fielen und die Erde bebte". Auch die Hindus, Mayas und Ägypter bemerkten ein ungewöhnliche Himmelphänomen im 8. Jh. V. Chr. Alte Schriften erzählen dies. Es ist unzulässig, die alten Berichte zu verwerfen, als handle es sich nur um Legenden und Unglauben. Es ist ganz klar, dass das eine oder andere ungewöhnliche Himmelphänomen zu diesem Zeitpunkt niedergeschrieben wurde. Es wird auch ca. 750 v. Chr. über kräftige Erdbeben berichtet. In seinem bemerkenswerten Buch Worlds in Collision" von 1950 beschreibt Dr. Immanuel Velikovsky Anzeichen, dass die Bahnen von einzelnen Planeten des Sonnensystems, z. B. Venus und Mars, sich mehrmals im Verlauf der Geschichte verändert haben. Das letzte Mal im 8. Jh. v. Chr. Dr. Velikovsky meint, dass die Erdachse wegen einer äußern Katastrophe, möglicherweise einer nahen Passage von Mars oder Venus sich zu dieser Zeit massiv veränderte. Die Erdachse bewegte sich weg von Europa/Nordamerika, mit der Folge, dass der Polarzirkel sich in eine besser temperierte Sonnenlage versetzte.

Klimaänderung

Die Änderung der Erdachse führte dazu, dass Gegenden, die früher von Kälte besetzt waren, sich zu warmen Gegenden änderten. Dies gilt für große Teile von Nordeuropa und Nordamerika. Die Eiszeit ging zu Ende und die Eisfläche über Nordeuropa begann zu schmelzen, ein Prozess, der mehrere Jahrhunderte dauerte. Auch die Wissenschaft ist sich einig, dass eine Klimaänderung der Eiszeit ein Ende setzte. Selbst wenn das evolutionäre Weltbild mit ganz anderen Zeitepochen operiert. -- 10 Tausende von Jahren -- dazu gibt die biblische Chronologie Raum. Im 8. Jh. v. Chr. war der mittlere Osten sehr fruchtbar. Im Land floss Milch und Honig". Da waren große Zedernwälder und fruchtbare Erde, kühlende Winde vom europäischen Kontinent im Norden, von dort wurde feuchte Luft und Regen zu diesen Gebieten verfrachtet. Auch Nordafrika und die Sahara, die heute wie vertrocknete Landschaften und Wüsten daliegen, hatten fruchtbare Vegetationen und große Seen in der Vorzeit. Höhlenmalereien an der Felswänden inmitten der Sahara zeigen Bilder von Flusspferden, Wasservögeln, Menschen, Pferden und Getier, d.h. Lebensformen die reichlich mit Wasser gesegnet waren. Im seinem Buch When the Sahara was green" behauptet der Forscher Henri Lhote, dass das Vertrocknen der Sahara 750 v. Chr. seinen Anfang begann.

Die Seen und Flüsse begannen auszutrocknen, mit der Folge, dass Wasservegetation und Lebewesen verschwanden. Wenn die Vegetation ganz verschwindet, dann beginnt der Prozess des Austrocknens.

Von dem sehen wir heut großartige Beweise. Große Seen, die austrocknen, haben wir auch noch heute, z. B. der Aralsee in Kasakstan/Usbekistan. Der einst so große See verschwindet gänzlich und wird durch eine Wüste ersetzt.

Im Jahre 1981 fotografierte die Raumfähre Columbia" einen Teil des Saharagebietes mit erddurchdringendem Radar. Es wurde ein 50 km breiter Gürtel gescannt, und die Bilder wurden danach von amerikanischen Speziallaboratorien analysiert. Die Bilder zeigen klare Beweise, dass unter dem Sand der Sahara in der Vorzeit sich große Seen und Flüsse befunden hatten. Diese bemerkenswerten Entdeckung wurde im Science Magazine, Nov. 1982 und im Time Magazine Dez. 1982 veröffentlicht.

Nach der Klimaveränderung begann die Fruchtbarkeit des mittleren Ostens im Mittelalter zurückzugehen. Das Austrocknen ging weiter und Nebukadnezars Babylon liegt heute unter Wüstensand -- wie prophezeit. Die einmal so großen Weltreiche im mittleren Osten sind ausgetrocknet, und weil der europäische Kontinent ein milderes Klima erhalten hat, wurde die Grundlage gelegt für die europäischen Nationen -- die kommende Weltmacht, von der auch ein großer Teil der amerikanischen Bevölkerung abstammt. Eine Völkerwanderung zu diesen Gebieten hätte nicht ohne eine Klimaänderung stattfinden könnten, somit wurden diesem Gebiete bewohnbar und attraktiv.

Dies war Gottes Plan. Er wollte sein Versprechen halten, das er Abraham und Jakob gegeben hatte. Ihre Nachkommen sollten viele Völker und Königreiche werden -- von semitischen/hebräischen Ursprung, und von ihnen sollten aller Völker der Erde gesegnet werden. Ist es nicht die hellhäutige, westliche Welt, die das Evangelium von Jesus in alle Welt ausgetragen hat, zu den Heiden"? Es sind nicht die Heiden", die das Evangelium nach Westen gebracht haben.

Wenn die 144 000 ausgehen, um den lauten Ruf der ganzen Welt zu verkünden, werden die Verheissungen für Abraham und Jakob buchstäblich erfüllt. Mehr von dem später in Verbindung mit den 144 000.

Es sind starke Indizien vorhanden, dass die Nachkommen der zwölf Söhne Jakobs, d. h. hauptsächlich die Nachkommen der zehn Stämme, die nach Assyrien weggeführt wurden im 7. Jh. v. Chr., weiter nach Westen wanderten und der Ursprung des hellhäutigen, christlichen Europas sind.

Die hellhäutigen

Europäer müssen ja vom einen oder andern Ort kommen! Es gibt auch vieles, das darauf hindeutet, dass die Hebräer blond und blauäugig waren, das pure Gegenteil der gewohnten Vorstellungen. Da sind viele Berichte und historische Dokumente, die dies andeuten. Jemand muss ja der Stammvater für die blonden, blauäugigen Menschen sein. Mit der Zeit, wenn das Licht immer mehr durchdringt, werden wir gezwungen, unter der Last der Beweise unsere nicht wenig verwurzelte und angeeignete Vorstellung von diesem und jenem zu revidieren. Es gilt offen zu sein für neue Gedanken und neues Licht, obwohl einiges von dem nicht im Einklang sein sollte mit dem, was wir immer geglaubt haben.

In den nächsten und folgenden Nummern werden wir die zehn Stämme unter die Lupe nehmen und ihre Wanderung nach Westeuropa verfolgen.



Die zehn verlorenen Stämme Israels

2. Teil



Es ist ein indiskutables Faktum, dass die Hauptmasse von zehn der zwölf Stämme Israels zusammen mit einer größeren Anzahl der Stämme Juda und Benjamin im Jahr 740 - 715 v. Chr. nach Assyrien weggeführt wurden.

Von dieser ethnischen Umgruppierung können wir in der Bibel lesen. Genau das verursacht keine Probleme, weil es ja im Wort Gottes geschrieben steht.

Das was dagegen für viele, um nicht zu sagen, den meisten, Probleme verursacht ist: Wo sind diese Stämme geblieben und ihre Nachkommen? Wo sind die Millionen Hebräer, die Jakobs und Isaaks Nachkommen sind? Wurden sie in das assyrische Reich assimiliert wie einzelne behaupten, und sind auf dieser Art verschwunden? Oder wurden sie auf die ganze Erde verteilt, verwässert, indem sie Mischehen eingegangen sind und so verschwanden, wie andere behaupten?

Diese zwei Theorien stehen direkt im Gegensatz mit den ewigen Bündnis, das Gott mit Abraham, Isaak und Jakob (Israel) erhoben hat. Eine dritte Theorie läuft darauf hinaus, dass die Hebräer von Assyrien nach Europa einwanderten und somit die hellhäutigen Europäer bilden -- die christlichen Nationen in Nordeuropa. Wir dürfen nie vergessen, dass das ein Versprechen von Gott zu Abraham war. Dass seine Nachkommen unablässig zahlreich werden sollten. Also, wo findet man sie heute? Es ist ganz klar, dass es sich nicht um die heutigen Juden handelt, von den man nicht sagen kann, dass sie sehr zahlreich sind! Sie sind eine kleine Minorität: Ca. 16 Millionen auf der ganzen Welt.

Die Archäologie hat mit einer Reihe von interessanten Funden zwei große Probleme gelöst: 1. Was ist mit den hunderttausenden Israeliten geschehen, die vor dem Kaukasus verschwunden sind? 2. Welches Volk war der Ursprung der Kimeren und der geheimnisvollen Nomadenstämme, die den Namen Skythen hatten, ein Volk, das plötzlich nördlich vom Kaukasus zur selben Zeit in der Geschichte auftauchte? Jene beiden Völker waren Israeliten. Es dreht sich nur um eine ethnische Umgruppierung: Als das eine verschwand, tauchte das neue auf.

Dieser Artikel verteidigt die Theorie, dass die Hebräer weiterwanderten. Nach dem zu dieser Zeit noch nicht groß bevölkerten europäischen Kontinent. Und weiter, dass sie den Ursprung der Nationen und Königshäuser Europas bildeten. Es gibt viele Indizien dazu aus der Geschichte. Archäologie, Folklore, Traditionen und Legenden, die diese Theorie unterstützen. Wie wir mit der Zeit entdecken werden, ist sie logisch und in Harmonie mit der Bibel.

Wie wir auch entdecken werden, sind eine Reihe der Hebräer schon zur Zeit, als sie sich in Ägypten aufgehalten haben, westwärts ausgewandert, weil nach und nach die Reiselust groß und Kaanan zu eng wurde. Dies gilt speziell dem Stamme Dan.

Bedingungslose Verheissungen

Die großen Glaubenshelden der Bibel -- Abraham, Isaak und Jakob erhielten bei wiederholten Gelegenheiten eine bedingungslose Verheißung, dass ihre Nachkommen zu vielen Völkern werden würden. Und der Herr sprach zu Abram: Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen und verfluchen, die dich verfluchen: Und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden" (1. Mos. 12,1-3).

Als nun Lot sich von Abram getrennt hatte, sprach der Herr zu Abram: Hebe deine Augen auf und sieh von der Stätte aus, wo du wohnst, nach Norden, nach Süden, nach Osten und nach Westen. Denn all das Land, dass du siehst, will ich dir und deinen Nachkommen geben für alle Zeit und will deine Nachkommen machen wie den Staub auf Erden. Kann ein Mensch den Staub auf Erden zählen, der wird auch deine Nachkommen zählen" (1. Mos. 13,14-16).

Siehe, ich habe meinen Bund mit dir, und du sollst ein Vater vieler Völker werden. Darum sollst du nicht mehr Abram heißen sondern Abraham soll dein Name sein: Ich habe dich gemacht zum Vater vieler Völker. Und ich will dich sehr fruchtbar machen und will aus dir Völker machen, und auch Könige sollen von dir kommen. Und ich will aufrichten meinen Bund zwischen mir und dir und deinen Nachkommen von Geschlecht zu Geschlecht, dass es ein ewiger Bund sei, so dass ich dein und deiner Nachkommen Gott bin. Und ich will dir und deinem Geschlecht nach dir das Land geben, darin du ein Fremdling bist, das ganze Land Kaanan, zu ewigem Besitz. Und will ihr Gott sein." (1. Mos. 16,4-8).Diese Verheissungen wurden später zu mehreren Gelegenheiten wiederholt für Isaak und Jakob. Da sind mehrere Sachen, die wir uns von diesen Verheissungen merken sollten.

1. Abrahams, Isaaks und Jakobs Nachkommen sollten unendlich zahlreich werden.

2. Sie sollten zu vielen Völker werden.

3. Könige sollten von ihnen ausgehen.

4. Sie sollten sich nach Norden, Süden, Osten und Westen verteilen, d.h. in allen Richtungen.

5. In ihnen sollen alle Nationen der Erde gesegnet werden.

6. Diese Verheissungen wurden bedingungslos drei Patriarchen gegeben, nämlich Abraham, Jakob und Isaak! (Israel).Weiter sollten wir uns merken, dass die Verheissungen zuerst Abraham gegeben wurden. Abraham hatte viele Kinder, so mit seiner Nebenfrau Hagar seinen Sohn Ismael, und sechs Söhne mit Ketura. So sind die Nachkommen Ismaels und die anderen sechs Söhne natürlich auch Abrahams Kinder, die unter die Verheißung kommen, dass Abrahams Nachkommen unendlich zahlreich werden sollten. Es war ihm mittlerweile klar, dass Isaak, Abrahams einzigem Sohn mit seiner Frau Sara speziell gesegnet wurde und als Vorbild diente für den kommenden Erlöser. Es war Isaak, an dem Gott die Verheissungen wiederholte, die Abraham bekommen hatte. Isaak war der verheissene Sohn. Diese Verheissungen wurden zuletzt noch auf Jakob, Isaaks Sohn, überliefert. Es waren Jakobs (Israel) zwölf Söhne samt Josefs zwei Söhnen, Manasse und Efraim, von denen die Verheissungen ausgehen sollten. Diese zwölf (14, wenn wir Efraim und Manasse dazu nehmen) Personen waren die Stammväter der zwölf Stämme Israel, und ihre Nachkommen sollten zahlreich wie der Staub der Erde werden, sie sollten zu vielen Völkern (Nationen) werden und die ganzen Geschlechter der Erde sollten durch sie gesegnet werden. Hier ist ein ganz wichtiges Moment, das viele Bibelforscher übersehen haben: Speziell in den 10 Kapiteln im 1. Buch Mose und im ganzen alten Testament wird hauptsächlich von einen Mann und seinen Nachkommen berichtet -- Abraham und seinen Nachkommen, den zwölf Stämmen Israels. Diese wurden später ins "Haus Juda" und Haus Israel" aufgeteilt. Dies geht wie ein roter Faden vom ersten Buch Mose bis zu Maleachi: In seinem Buch wird von Abraham und seinen Nachkommen von A-Z berichtet. Auch im neuen Testament wird dieser Faden weitergesponnen. Das 1. Buch Mose erzählt vom Aufkommen dieser Nachkommen. Weiter können wir auch von ihrer Auserwählung, Trennung, Abfall und Wegführung lesen. Die Propheten erzählen von ihrem Wiederaufkommen in ihren letzten Tagen. Wenn wir dies nicht richtig verstehen, wird der größte Teil des alten Testaments irrelevant sein für uns, die wir heute leben. Vergessen Sie nicht, dass alttestamentliche Propheten nicht so viel für ihre Zeit schrieben, vielmehr für die Endzeit. Hier kommt das wahre Israel ins Bild, das geistliche" wie auch das buchstäbliche wahre Israel! Und das wahre Israel sind nicht die heutigen Juden, wie wir in der letzten Ausgabe gesehen haben.

Verschwunden?

Im ersten Teil sahen wir, wie das Haus Israel" d. h. das Nordreich mit Samaria als Hauptstadt, in dem sich zehn der Stämme Israels niedergelassen hatten, im Jahr 740 - 721 v. Chr. nach Nordassyrien weggeführt wurde. Seitdem hat niemand mehr etwas gehört. In jedem Fall ist es klar, dass der größte Teil der zehn Stämme nie mehr in ihr Heimatland zurückkehrte. Es geht um über eine Million Menschen. Wo sind sie geblieben? Bevor wir noch näher auf die Wanderung Israels von Nordassyrien nach Europa eingehen, sollten wir uns noch ein anderes wichtiges Moment merken.

Die Frühe Auswanderung

Der Auszug aus Ägypten fand ca. 1437 v. Chr. statt. 40 Jahre später gingen ihre Nachkommen über den Jordan und setzten ihren Fuß in das verheissene Land (ca. 1397 v. Chr.). Von diesem Zeitpunkt bis zur Deportation nach Assyrien vergingen 700 Jahre. Hier taucht ein großes Problem auf.

1. Hatte nicht Gott gesagt, dass die Kinder Israel ein sehr fruchtbares Volk sein werden und sich in alle vier Weltrichtungen ausbreiten würden?

2. Das Land Kaanan, wo die zwölf Stämme Israel sich niederließen, war nicht groß in seiner Ausdehnung (Umfang), ca. 20 000 km2.

3. 700 Jahre sind eine lange Zeit. Es waren zwischen 1 und 2 Millionen Menschen, die ins Land Kaanan einzogen. Weil sie (überwältigtend) fruchtbar sein sollten, muss man sich fragen: Wie groß war eigentlich die Bevölkerungszahl 721 v. Chr., 700 Jahre später? Sehr wahrscheinlich nicht all zu groß. Entweder war die Fruchtbarkeit eher tief in der vergangenen Zeit, oder es waren andere Faktoren, die ins Gewicht fallen.

Hatte es noch Platz gehabt für all diese Leute auf so einer kleinen Fläche nach 700 Jahren, selbst mit einem konservativen Bevölkerungszuwachs? Im Laufe von 215 Jahren, da sich Israel in Ägypten aufhielt, haben sie sich von 70 Personen zu einen Volk von ca. 1-2 Million Menschen vermehrt. Dies heisst eine Verdoppelung der Bevölkerungszahl jedes vierzehnte Jahr.

Es wuchsen die Nachkommen Israels und zeugten Kinder und mehrten sich und wurden überaus stark, so dass von ihnen das Land voll ward. Und sprach zu seinem Volk: Siehe das Volk Israel ist mehr und stärker als wir" (2. Mos 1,7.9).

Im 1. Chronik 21,5 lesen wir, dass es zur Zeit von König David 1,1 Millionen waffentragende Männer in ganz Israel samt 470 Tausend waffentragenden Männern in Juda gab. D.h. dass zur Zeit von König David/Salamon Platz war für 5-6 Millionen Hebräer im Land Israel. Dies war ca. 500 Jahre nachdem die Kinder Israel das Land in Besitz nahmen. Dies ist bloß knapp ein Verdreifachen der Einwohner Zahl in 500 Jahren. Normal -- und konservativ -- hätte es in 100 Jahren eine Verdoppelung sein sollen. Es wirkt milde gesagt wundersam, dass ein Volk, das ein explosives Wachstum von 70 Personen bis ca. 2 Millionen innerhalb von 215 Jahren (Verdoppelung jedes 14. Jahr) nur eine dreifache Verdoppelung in 500 Jahren hatte.

Es ist glaubhaft anzunehmen, dass eine ganze Reihe Hebräer während der Periode in Ägypten auswanderte, westwärts. Eine Auswanderung geschah auch in den 700 Jahren, als sich Israel im Lande Kaanan aufhielt. Eine ganze Reihe historische Funde deuten auf das hin. Nach und nach, als das Auswanderungsfieber größer wurde, und das Land zu klein, expandierten sie nach Norden und Westen. Dies gilt hauptsächlich für den Stamm Dan, die Seefahrer waren, und sich durch ihre Abenteuerlust und Auswanderungsdrang auszeichneten. Da sind auch Indizien, die darauf hindeuten, dass hellenistische, phönizische und minoische Kulturen auf Kreta, auf Hebräer zurückgehen, sowie die Trojaner, und sie sich in Schottland, Irland und England niedergelassen haben, samt weiteren Niederlassungen an der Küste von Spanien und an anderen Orten -- wie auch in Amerika -- in großem oder kleinerem Maß, und zwar lange vor der Wegführung nach Assyrien.

Die Beweise zeigen in die Richtung, dass die Nachkommen von Sem, die vor allen anderen Völkern gesegnet wurden (1. Mos. 9,26) in weitem Maß der Ursprung für die großen Kulturen der westlichen Welt waren, von den Hellenen bis zu den Europäern. Es sind diese, welche im größtem Maß die Kulturträger waren und verantwortlich sind für die großen Funde und Erfindungen, mit denen die Welt bereichert wurde. Es sind auch ihre Nachkommen, die hellhäutigen christlichen Europäer (und das amerikanische Volk, das zum grössten Teil von den Europäern abstammt), die das Evangelium zu allen Völkern geführt haben! Vergessen Sie nicht, dass sie ein Licht sein sollten für alle Heiden" und dass alle Geschlechter der Erde durch sie gesegnet werden sollten.(Jes. 49,6; 1. Mose 12,3; 18,18; 24,4; 28,14).

Das die mit der Zeit so zahlreichen und fruchtbaren Hebräer nach anderen westlichen Orten auswanderten, ist ja nicht merkwürdiger als das Europäer und andere nach den U. S. A. in neuerer Zeit auswanderten.

Die Auswanderung von Assyrien

Im dem apokryphischen Buch Esra 4, (2 Esdra), das im 1. - 3. Jh. v. Chr. geschrieben wurde, können wir folgendes lesen: Du sahst ihn einen anderen sammeln, friedliche Menschenmenge um sich. Dies sind die zehn Stämme, die von ihrem eigenen Land weggeführt wurden in die Gefangenschaft, da Josija König war, er der vom assyrischen König Salmanassar gefangengenommen wurde. Er führte sie über den Euphrat und sie wohnten im fremden Land. Aber sie hielten Rat zusammen und wurden einig das heidnische Volk zu verlassen und etwas weiter zu ziehen . Zu einem Ort wo noch keine Menschen gewohnt hatten, da sie dort in jedem Fall die Gebote halten konnten die sie in ihrem eigenen Land nicht gehalten hatten. So kamen sie zu den schwierigen Übergängen beim Euphrat. Da machte der Höchste einen Wunder für sie und stoppte den Fluss, bis sie hinüber gegangen waren. Die Reise durch dieses Gebiet war lange und dauerte 1 Jahre. Das Land wurde Arsaret genannt, und sie blieben dort wohnen bis zu den letzten Zeiten. Aber jetzt haben sie sich wieder auf die Wanderschaft begeben, und der Höchste stoppte wieder den Fluss damit sie hinüber gehen konnten. Dies ist die Deutung von der friedlichen Menschenmenge die du gesehen hast" (Kap. 13,39-47).

Hier finden wir eine Beschreibung, dass Israel in die Gefangenschaft geführt wurde, samt einer interessanten historischen Erleuchtung. Der Ausdruck Asaret stammt von einem hebräischen Wort, das ein anderes Land" bedeutet. Ca. 600 Jahre v. Chr. haben die Lyder die Gimerien (oder Kimmerier, über sie später) aus Kleinasien vertrieben, und sie ließen sich in den Gebieten um die Karpaten nieder, westlich vom schwarzen Meer! Hier ist es, dass Esra sie als das Volk Arsaret lokalisiert. Spuren vom Namen Arsaret findet man heute in der Nordkrimm. Einer der Flüsse, die von den Karpaten her in die Donau fließen, heisst Sereth. Der jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus (Josef Ben Matthias, 37 - ca. 100. n. Chr.) hat auch etwas über die zehn Stämme Israels geschrieben, die ca. 800 Jahre früher in die Gefangenschaft geführt wurden: Es sind nur zwei Stämme in Asien und Europa, die den Römern unterworfen sind, während die anderen zehn Stämme sich bis heute auf der anderen Seite des Euphrats befinden und eine unzählige Volksmenge sind" (Antiquities of the Jews, Buch XX, Kap V).

Zwischen dem schwarzen und dem kaspischen Meer liegen die kaukasischen Berge. Diese Bergkette trennt Europa und Asien. Wie wir auf der 1. Karte sehen hat sich das assyrische Reich bis zu den Quellen des Flusses Euphrat und den Kaukasusbergen erstreckt.

In dieses Gebiet wurden die zehn Stämme Israel vom assyrischen König in die Gefangenschaft geführt. Die Gegend südlich des kaspischen Meeres ist die Wiege der hellhäutigen Europäer -- welche auch kaukasische oder nordische Rasse heisst!

Die hellhäutigen Menschen

In diesen Gebieten verschwindet das alte Israel von der Geschichte. Die Angelsachsen, Goten und eine Reihe anderer Stämme tauchen auf . Die zehn Stämme gingen nie verloren". Sie haben bloß ihre Identität nach ihrer jahrhundertelangen Wanderung westwärts von Assyrien verloren. Sie bewegten sich nach Europa und wurden die Begründer der hellhäutigen europäischen Menschen. Die meisten Völker haben auf ihrer Wanderungden einfachsten Weg genommen: Entlang der Flüsse. Die Wanderungen Israels durch den Kaukasus haben Spuren hinterlassen. Bis heute gibt es viele Merkzeichen, die von ihren Wanderungen erzählen. Durch die Studien von Inschriften an Grabsteinen und anderen Arten kommen wir zu keiner anderen Möglichkeiten als dass die Leute in Nordfrankreich, Südspanien, den britischen Inseln und den nordischen Ländern, Norwegen inbegriffen, die verloren Schafe des Hauses Israel sind. Viele von diesen zogen später nach Amerika, Kanada und Australien.

Du sollst ein großes Volk werden" war die Verheißung von Gott an Abraham, Isaak und Jakob!

Skythen

Die Skythen" waren ein Volk, das ursprünglich von Zentralasien kam. In der Umgebung nördlich vom schwarzen Meer gründeten die Skythen ein Reich, das vom 8.-7. Jahrh. v. Chr. bis ca. 2 Jahrh. v. Chr. bestand (Encyclopaedia Britannica, 1974 aus. Micropaedia, Band IX, art. Scythian).

Haben Sie jemals darüber nachgedacht, woher die verschiedenen Völker kamen? Im oben genannten Lexikon lesen wir, dass die Skythen von Zentralasien kamen. Aber wie kamen sie dorthin? Entstanden sie spontan in dieser Umgebung, oder kamen sie von einem anderen Ort ? Die Antwort ist einfach und klar. Sie müssen vom einen oder anderen Ort dorthin gekommen sein. Wer waren die Skythen und woher kamen sie wirklich? Die Skythen waren auch unter anderen Namen bekannt. Sie waren unter anderem auch bekannt als Sakai. Der griechische Geschichtsschreiber Herodot (ca. 484-424 v. Chr.) erzählt, dass die Perser die Skythen Sakai nannten. Der bekannte Assyrologe Sir Henry Rawlinson (1810-95) deutete eine Reihe von assyrischen Ursprungsschrifttafeln, auf denen dieser Name vorkommt und Rev. B. W. Savile führte jene Sakaien zurück zu den zehn Stämmen Israels, d. h. der Bevölkerung Samariens, die von den assyrischen Königen weggeführt wurden, Tiglat, Tiglat-Pilgat und Sargon ca. 721 v. Chr. Auf Hebräisch bedeutet Skythe der Wanderer". Henry Rawlinson sagte, dass der Name Sakai, wie er auf den sakomenischen Tafeln vorkommt, ein arianischer Ausdruck sei,und Gimiri in den babylonischen Übersetzungen der persischen skythischen Inschriften bedeute.

Rawlinson sagt weiter, dass Gimiri die Stämme" bedeutet und das semitische Äquivalent für das arianische Saka ist. Der Name Saka oder Sakai (Skythen) kommt erst in Inschriften um ca. 648 v. Chr. vor. Der Name Saka, sagt Rawlinson, referiert sehr wahrscheinlich zur Anbetung eines Gottes mit diesem Namen. Oder zu einem ihrer Eigenamen. Dies sei wohl abgeleitet von Tsaki, sakitter, isakitter oder Beth Isak -- das Haus Isaak. Siehe z. B. Amos 7,9.16.

Nach der Deportation kann man dem Haus Israel mit seinen zwei Namen folgen: Beth-Omri" (Omris Haus". Omri war der Gründer Samarias, 1. Kön. 16,23-24) und Isaak", mit der Ableitung Sada, Sakai, Sakasuna und andere Varianten, die alle von Isaak abgeleitet sind. Prof. Sharon Turner (1768-1847) sagt in seinem Buch History of the Anglo-Saxon", dass Sakai lateinisch Sacae genannt wurde, eine skythische Nation war und Saca, Sacki und Sach-sen genannt wurde. Auf der Krimhalbinsel wurden die Skythen als Scolotoi, bei den Griechen Skuthe/Skuthae genannt. Alle Varianten von Sakai werden mit Skythen übersetzt. Die Babylonier nannten die Skythen Gimirra/Gimiri, während die Römer sie auch Kimirri nannten und die Griechen Kimmeroi.

In Englisch werden alle jene Varianten von Gimire übersetzt mit Cimmerian. Henry Rawlinson, der die Behistun-Klippen in Westiran untersuchte, sagt, dass der ethnische Name Gimri in den Grundschriften aus König Darius Zeit auftaucht. Er ist äquivalent mit dem griechischen Kimmeroi. Und dem walisischen Khumri. Rawlinson meinte, auch das seien wesentliche Gründe, die Cimri oder Kimmeri zu betrachten, die erst in Assyrien und Medien im 7. Jahrhundert v. Chr. auftauchten, dann als Sacae auf der Behistun-Klippe fast zweihundert Jahre später, und identisch sind mit dem Haus Israel".

Vom nördlichen Gebiet der Schwarzen Meeren wanderten die Skythen weiter westwärts und kamen zur Ostsee, die früher Pelagus Scythium genannt wurde, was das Meer der Skythen bedeutet. Prof. Sharon Turner hat folgende interessante Anmerkungen: Die wandernden Skythen gingen über den Fluss Aracas in Asien und tauchten plötzlich im 6. Jahrhundert v. Chr. in Europa auf" (History of the Anglo-Saxon). Vom Gebiet im Norden Assyriens und dem schwarzen Meer, da wo 2. Esdra und Josefus Israel plazieren, tauchten Kimmeri, Gimri, Sacae, Getae, Massagetae und Skythen auf. Sie wurden später Goten, Daner, Normannen, Angler und Saxen genannt. Die Sakaiener wanderten auch nordwärts zum Fluss Jaxartes, wo sie die Stadt Samarkand gründeten, das das neue Samaria" bedeutet. Das alte Samaria war, wie wir wissen, die Hauptstadt im Norden Israels.

Herodot (Buch IV),macht klar, dass nicht alle Skythen die gleiche Rassenzugehörigkeit hatten. Einzelne waren zivilisierte Landwirte, während andere wilde slawische turanistische Nomaden waren. Herodot deutet Sakai als die Zivilisierte. Er nennt auch Getaene und dass das Land, wo sie drin wohnten, entlang der Ufer der Donau, Moesia genannt wurde -- das Land des Volkes Moses.

Die alten Geschichtsschreiber

Diodorus, Strabo, Herodot und mehrere andere sagen, dass die Skythen gleich wie die Israeliten das Schwein als unrein empfanden. Sie opferten nie Schweine und wollten sie nicht einmal züchten. Es ist auffallend, dass die Skythen, die alle Kennzeichen der Israeliten hatten, gerade von den gleichen Gebieten herkamen, wohin Israel deportiert wurde.

Archäologen haben viele Inschriften auf Steintafeln zutage gebracht, die erzählen, dass die Israeliten weggeführt worden waren. Diese Tafeln wurden 1909 in Ninive gefunden und die Übersetzungen kamen 1930 heraus. Die Tafeln, die datiert sind bis ca. 707 v. Chr. haben wichtige Hinweise ergeben und beschreiben die Aktivitäten eines Volkes namens Gimria. Und die im Lande Gamir lebten. Die Beschreibungen dieses Landes stimmen mit dem Land überein, wohin Israel deportiert wurde, nämlich mit Nordassyrien. 679 v. Chr. suchten Israel oder das Volk Grimrie die Freiheit und reisten nordwärts unter der Leitung eines Mannes Namens Tuespa. Die Assyrer nahmen sie im Gebiet des oberen Eufrats wieder fest und besiegten sie. Ein grosse Anzahl Israeliten kam inzwischen über den Kaukasus zum Gebiet des schwarzen Meeres. Die, die nicht den Assyrern entgehen konnten, gingen eine Allianz ein mit den assyrischen König Esarhaddon, und durften sich im Norden um Sacasene niederlassen und im Osten um Baktria. Nachdem Assyrien 612 v. Chr. gefallen war, wanderten die, die sich um Sacasene niedergelassen hatten, weiter über den Dariel-Pass und in die Kaukasusberge hinein in die Steppengebiete in Südrusslands. Da wurden sie bekannt als Skythen. Die, die sich in Baktria niedergelassen hatten, wurden bezwungen und nach Nordosten vertrieben und von den Persern Massage und Sacae genannt.

Dr. Georg Moore sagt Folgendes: Sakaene und Getaene, die früher nach Indien einwanderten, entsprangen aus der gleiche Quelle wie die Saxen und Goten im Westen. Und waren direkt an die Israeliten geknüpft, oder an ein Volk, das ihre Sprache benützte"(Zitiert in R. Capt: Missing Links Discovered in Assyrian Tablets, s. 226).

Die Goten

Die Skythen wurden später bekannt als Goten oder Gothi, wahrhaftig, weil die Getaene, die einen wichtigen Teil der Skythen ausmachten, oft in Kontakt mit den Römern waren, die sie auch Gothi nannten. Aus der Umgebung nördlich des schwarzen Meeres wanderten die Skythen und kamen bis zur Ostsee, wo sie als Goten bekannt wurden. Die Goten nahmen auch die größte Insel der Nordsee in ihren Besitz, Gotland, die ihren Namen von den Goten hat. Göteborg (Gothenburg) und der Fluss Göta haben auch ihren Namen von den Goten.

Dr. Georg Moore sagt in seinem Werk British History tract from Egypt und Palestine" -- dass der Name Goten", wie wir bereits gesehen haben, tatsächlich von Palästina bis zu den Umgebungen des kaspischen Meeres überführt wurde, da das Volk Geta, Sacai, Goten und Saxen, historisch gesehen, zusammen lebte" (Seite 13).

Die Saxen

Zwei aus der Zeit des Zeitalters der Geschichtsschreiber, Albinus und Ptolemeus, berichten, dass die Saxen eine skythische Rasse waren, die Sacai genannt wurde, die auch von Medien kamen, wohin Israel deportiert wurde. Ptolemeus erwähnt unter anderem ein skythisches Volk, das von den Sacaien abstammt, die auch Saxonen genannt wurden. Das Wort Saxen ist wahrscheinlich von den Söhnen Isaaks" abgeleitet. Viele östliche Sprachen schreiben sunni" für Söhne von". Isaaks Sohn" wird dann zu Saacsunnia". Siehe z. B. F. Wallach Common: Document of Destiny, London 1958. Professor Sharon Turner, der als einer der ersten Experten gilt für die Geschichte der Angelsaxen, sagt in seinem Buch History of the Anglo-Saxon (1799-1805)", dass die Angelsaxen von den Skythen abstammen, die nach Europa kamen, und zwar von den Städten der Meder beim Fluss Gosan. Genau dort wohin Israel hingeführt wurde! Und der König von Assyrien führte Israel nach Assyrien und versetzte sie nach Halach und Habor, einem Fluss in Gosan und zu den Städten in Medien" (2. Kön. 18,11). Dr. Turner erzählt weiter, dass die Daner und Jyder Israeliten vom Stamme Dan sind.

Historische und archäologische Beweise deuten darauf hin, dass die Saxen von den westlichen Skythen abstammen (Israeliten), die durch das Kaukasustal wanderten und im 6. Jh. V. Chr. hinein nach Europa kamen.

Prof. Sharon Turner sagt folgendes:

Die Anglosaxen, Tieflandschotten, Nordmänner und Daner haben alle ihren Ursprung von dieser großen Quelle, der Menschenrasse, die wir Goten und Skythen genannt haben. Die ersten skythischen Stämme tauchten erst im 7. Jahrhundert vor der christlichen Ära auf. Die Skythen, die früher wenige und unbedeutend waren, hielten sich in einer schmalen Gegend auf - Araxes, aber mit der Zeit erweiterten sie die Grenzen in allen Richtungen bis sie zum Schluss ihr Reich zu großer Herrlichkeit erhoben (Diodorus). Die wandernden Skythen gingen über den Fluss Araxes, wanderten aus Asien aus, und tauchten plötzlich im 6. Jahrhundert v. Chr. in Europa auf" (National Message, 24, Dez, 1927).

Die Germanen

Nach und nach trieben die Sarmaten, ein gemischtes, nichtisraelitisches Volk, die Skythen in Europa nordwestwärts zur Ostsee. Zu diesem Zeitpunkt änderten die Römer den Namen um in Germanen anstatt Skythen, wahrscheinlich um sie nicht mit den Sarmaten zu verwechseln, die jetzt das frühere Skythia okkupierten. Das Wort Germanen ist ein lateinischer Ausdruck, der echt" bedeutet, und damit indiziert, dass die Germanen die echten Skythen waren. Die germanischen Stämme teilten sich in andere Zweige: Angler, Saxer, Jyder, Daner, Wikinger, Burgunder, Lumbarder, Franken und andere.

Die Kelten und Gallier

Die Skythen kämpften mit den Kimmerern und trieben sie west- und nordwärts, wo sie bekannt wurden als Kelten, Gallier und Kimbren. Sie kämpften gegen ihre eigenen Leute, da die Geschlechterstammbäume durch die Jahrhunderte verloren gingen. Zu dieser Zeit, im 4. Jahrhundert v. Chr. expandierten die Kelten in allen Richtungen Zentraleuropas. Etwelche von ihnen besetzten Italien und plünderten 390 v. Chr. Rom. Andere wanderten nach Kleinasien, dort wurden sie von den Griechen Galater genannt. Diesen Nachkommen des Hauses Israel schrieb Paulus die Galaterbriefe.

Einzelne Kelten wanderten nach Spanien aus und wurden dort als Iberier bekannt -- ein gälischer Name für Hebräer. Die iberische Halbinsel und der Fluss Ebro in Spanien sind nach Eber genannt, der Abrahams und der Hebräer Stammvater war. Andere Kelten wanderten zu den britischen Inseln und gründeteten den Grundstamm des englischen Volkes. Es entstand das Wort Kelten" für Kimerien (Cymry), weiter Belgier und mehrere kleine Stämme verteilten sich, die alle erste Einwohner auf den britischen Inseln waren und wahrscheinlich von Teilen Spaniens und Portugals. Es gibt Indizien, die darauf hindeuten, dass die ersten Kelten, die über die See nach Irland kamen, hebräisch sprachen (sie waren trotz allem Israeliten) und auch eine Schriftsprache hatten.

Interessante archäologische Funde deuten daraufhin, dass die Kelten -- (Israeliten) -- zu dieser Zeit in der sie nach Irland und Iberia hinüber zu wandern begannen, das amerikanische Festland besuchten und sich an einzelnen Orten niederließen.

Sie segelten die gleiche Route, die Kolumbus brauchte, via kanarische Inseln. Die Phönizier waren grosse Seefahrer, die mit den Israeliten zusammen segelten, und wir wissen auch, dass der Stamm Dan Schiffe hatte . Sie richteten Kolonien auf in Amerika, zuerst bei der Flussmündung, dort wo heute New-England ist. Dies wird von hunderten Steininschriften in Amerika bekräftigt. Diese Inschriften existieren in mehrere Sprachen, zum Beispiel Phönizisch und Iberisch-Punnisch. Die Entdeckung dieser Inschriften haben unsere Auffassung geändert, dass Amerika für die westliche Welt vor Leif Erikson und Kolumbuses Zeit noch unbekannt war.

Die Las Lunnas Inschriften in New Mexico sind ein Beispiel für eine solche frühe hebräische Schrift, die an Phönizisch unter griechischem Einfluss erinnert. Die Inschriften bestehen aus neun Zeilen, und sind eine Zusammenfassung der zehn Gebote, wie sie auch in 2. Mos. 20 verfasst sind. Ein Vergleich mit dem arkanischen Tetragrammaton (die vier Buchstaben von Gottes Namen auf Hebräisch ) in der Kolonne zehn des Habbakuk-Kommentars (100 v. Chr.) aus der Qumran Grotte 1 (Wo die Rollen des Toten Meeres gefunden wurden) mit den Las Lunnas-Inschriften bezeugt die Echtheit und das Alter der letzten erwähnten Fakten. Es stimmt!

Es sind überhaupt viele Funde in Nordamerika von div. Gegenstände entdeckt worden, die ihren Ursprung in einem Volk haben, das künstlerisch weitaus und viel besser waren als die amerikanische Bevölkerung -- Indianer -- die auch keine eigene Schriftsprache hatten.

ies Gegenstände bestehen aus einer ganz anderen Art und Qualität als das grobe Steinwerk der Indianer. Der Las Lunnas Stein ist erwähnt, ein anderes Beispiel ist der Dighton Stein von Dighton, Massachusetts, weiter ein Skelett in voller Rüstung, gefunden bei Fall River mitsamt einer über 2000 Jahre alten armierten Brustplatte aus verarbeiteter Bronze. Es befinden sich rätselhafte Grabhaufen rund um Ohio und Mississippi. Mehrere von diesen Grabhaufen enthalten Skelette, die über 2000 Jahre alt sind. Diese Haufen sind genau konstruiert in Zirkeln und Quadraten, was aufzeigt, dass die, die sie gebaut haben, großes mathematisches Wissen hatten. Nur in Ohio befinden sich 10 000 solcher Hügelhaufen. Im Staat New Hamshire befindet sich eine Struktur, die Stonehenge in England ähnelt!

In Zentral- und Südamerika befinden sich noch mehrere Beweise, dass hellhäutige Menschen -- Israeliten/Phönizier -- in ihrer Abenteuerlust über den Atlantik kamen. Die Mayakultur, Aztekenkultur und die Inkakultur zeigen, das sie beeinflusst waren von Europäern. In der Maya-Stadt Chitzen Itza in Yucatan, findet man Wandmalereien von afrikanischen schwarzen Gesichtern und solchen mit typisch europäischen Zügen. Es sind viele Dinge, die darauf hindeuten, dass die Mayakultur von Europäern geschaffen wurde. Da die spanischen Eroberer als Erste nach Zentralamerika kamen, glaubte die Bevölkerung dort, dass sie weiße Götter" waren, die ihr Land schon früher besucht hatten. Kolumbus berichtet von einer merkwürdigen Legende, die sich mit der eingeborenen Bevölkerung an der Ostküste dieses neuen Kontinentes vererbt hat: Einmal vor langer Zeit, erzählt die Sage, sei eine Herde mit weißen Göttern übers Meer gekommen, von Westen her.

Als der spanische Eroberer Cortez zum Land der Azteken kam, wurde er von den Azteken der Lichtgott" genannt. Sie umschrieben diesen Gott als "Hell, blauäugig und mit Bart", und sie nannten ihn auch Quetzalcoatl. Auch die Inkakultur in Südamerika zeigt, dass Europa sie beeinflusst hatte.

Es gibt nur eine Menschenrasse, die solche Spuren von sich hinterlassen hat, wo immer sie sich aufhielt: Die weiße Rasse, die Nachkommen Abrahams. Diese Rasse hat die ganze Erde bewandert in ihrem unersättlichen Drang, neues Land zu erforschen und erobern. Überall hat sie ein Erbe ihrer Genialität und innovativen Fähigkeiten hinterlassen. Wie A. de Gobineau sagt: "Überall hat die weiße Rasse die Initiative ergriffen, überall hat sie die Zivilisation zu anderen gebracht (A. de Gobineau: Moral and Intellectual Diversity of Races. Seite 456, 458).

Es gibt wenige, welche die Weite und Tiefe dieser Segnung verstehen, die Gott über Abrahams, Isaaks und Jakobs Nachkommen gab! Damit sollten alle Völker der Erde gesegnet werden. Sie sollten Licht, Botschaften und Zivilisation zu allen anderen Völkern bringen.

Die Dannan und Pheniker (Phönizier)

Griechische, irische, skandinavische und englische Schriften sind voller Andeutungen um ein Volk, das Danai, Dannan oder Dannoni genannt wurde. Diese wurden auch Phönizier genannt oder es wurde von ihnen erzählt, dass sie ihnen ähnelten. Die Lakedaimoner (Spartaner) waren Nachkommen von den Danern, sie behaupteten zu dieser Zeit, da der Hohepriester Onias regierte (300 v. Chr.), dass sie von den Hebräern abstammten (1. Makkabäer 12,7.21). Die Legende sagt, das Griechenland von den Ägyptern gegründet wurde. Die Israeliten wurden ab und zu Ägypter genannt ( 2. Mos 2,19). Der griechische Historiker Herodot berichtet, dass die meisten hervorragenden Fremden von Ägypten ausgestoßen wurden. Danaus (Dan), und später Kadmus folgten nach Griechenland, aber die meisten wurden von Moses in das Land Kaanan geführt.

Kadmus stammt von Kalkol (1. Kön. 4,31; 1. Chr. 3,6), der wieder von Juda abstammt (Kalkol und sein Bruder Darda waren Enkel von Juda). Kadmus und seine Gruppe kamen nach Griechenland nachdem Israel ins Land Kaanan gezogen war. Die alte Region Kolcia in Griechenland ist nach Kalkol benannt worden. Historische Niederschriften erzählen von den Nachkommen Kalkols, die westwärts der Mittelmeerküste entlang wanderten, wo sie iberische" (hebräische) Handelskolonien gründeten. Eine solche Kolonie wurde Zarah-gassa genannt (jetzt Saragossa) oder die Festung Serahs". Serah war, wie wir wissen, der Sohn von Juda.

Irland

Von Spanien wanderten die Iberer weiter nach Irland, das sie Iberien nannten nach sich selber. Dieser Name wurde später latinisiert zu Hibernia. Der Enkelsohn Judas, Kalkol wurde der Begründer der alten irischen Königreihen. Er und sein Bruder Darda waren vor der Auswanderung von Ägypten nach Kaanan, ausgewandert. Eine von Irlands frühen Chroniken knüpft daran an: Das Dannaan-Volk oder Tuatha de Dannan (Gottes Volk) das Ulster, wanderte mit den griechischen Danais und den Spartanern ein. Laut Irlands Analen Die vier Meister" besiegten sie auf der Kolonie Tuatha de Danna die Firbolgener und wurden so Herrscher über Irland. Es deutet viel darauf hin, dass das Volk Dannau ein hochzivilisiertes Volk war, dass es viel tüchtiger war in der Kunst und der Wissenschaft als andere Kolonien, die sich auf der Insel niedergelassen hatten. Die Ankunft des Volkes Dannan ist in Irland 1200 v. Chr. datiert, 58 Jahre nach Deborahs und Baraks Sieg, da uns erzählt wird, dass Dan Schiffe hatte (Richter 5,17).

Troja

Wir erinnern uns an den Bericht von Jakobs Sohn Juda, der Zwillingssöhne erhielt von der Frau seines Sohnes, Tamar (1. Mos. 38). Der eine wurde Serah genannt, Serah erhielt fünf Söhne; einer von ihnen hieß Darda (Dara, Dardanus) (1. Chr. 2,6). Die Nachkommen von Darda machten einen großen Prozentsatz aus vom Stamme Juda, die nie in das Land Kaanan einzogen, weil sie schon während der Ägypterzeit ausgewandert waren.

Folgen wir dem Geschlechtsregister in Windsor Castle waren die Nachkommen Dardas: Erictonius, Troas, Ilus, Laomedan, Priam, Hector, Astynax und Polydor. Der Geschichtsschreiber Josefus nennt Darda Dardanus, während trojanische Geschlechtstafeln ihm Darius nennen. Dies war Darda(nus) der die Stadt/Königreich Troja gründete, 34 Jahre vor dem Auszug aus Ägypten. Siehe z. B. Petavius history of the World. Die Dardanellen (Hellesponten) tragen immer noch Dardas Namen.

Nach dem trojanischen Krieg und dem Fall Trojas, im Gefolge von Erastothenes von Alexandrea und Apollodurus (1183 v. Chr.) flüchtete Hectors Vetter Aeneas und sein Urgrosskind Brutus nach Italien.

Es soll erwähnt sein, dass die Familie von Julius Caesar durch Julia von Aeneas abstammt. Nach der Legende erhielt Brutus hier einen Traum, in dem er aufgefordert wurde nach England hinüber zu ziehen:

Brutus! Es liegt hinter den gallischen Grenzen eine Insel, umgeben vom westlichen Meer". Brutus, der ein Nachkomme von Juda-Tamar war und darum ein Israelit, zog zusammen mit einer größeren Gruppe von Trojanern hinüber nach England, wo er 1103 v. Chr. ankam. In Totnes beim Fluss Dart findet man einen historischen Erinnerungsstein: Den Brutusstein", ein Andenken an Brutus, der nach England kam. Dies ist der erste authentische Bericht einer Gruppe, die nach England kam. Die Tradition sagt, dass auf dem Weg nach England Brutus durch vier trojanische Kolonien an der spanischen Küste kam. Und er überredete sie, sich ihm anzuschließen und zu den Weißen Inseln", so wurde England einst genannt, zu gehen. Brutus hatte nun im Sinn, eine Stadt zu gründen. Caer-Troia (Neutroja). Nachdem er zum Fluss Thames gekommen war, fand er die Umgebung ideal und dort gründete er Neutroja, das später Tri-Novantum genannt wurde. Die Römer nannten die Stadt Londinum, das später London hieß. Vielleicht sind sich viele nicht im klaren, dass der Fluss Thames (Themse) seinen Namen von dem Trojaner Thyamis erhalten hat.

Die Gallier

Vom 4. Jh. v. Chr. wanderten keltische Stämme nach Norditalien ein, dort wurden sie Kimbri genannt.

Der römische Historiker Sallust (86-34 v. Chr.) nannte sie Gallier". Andere römische Historiker nannten sie Kelten. Moderne Historiker haben scheinbar die klaren Indizien nicht ganz wahrgenommen, dass die Kimbrier auf Jyllan und die Gallier in Frankreich einen gemeinsamen Ursprung haben:

Die Kimerien, die den Griechen bekannt waren auf beiden Seiten des schwarzen Meeres. Die Friesen wie auch die Kimbrier haben ihren gemeinsamen Ursprung in den Kimeriern/Israeliten.

Skandinavien

Nach dem die Angelsaxen nach England wanderten, ca. 450/600 v. Chr. blieben an der Westküste in Norwegen zwei wichtige Gruppen Skythischen/Israelitischen Ursprungs: Daner und Nordmänner. Geschichtsbücher nennen diese etwas unrichtig Wikinger". Die norwegische Bevölkerung stammt so gut wie total von diesen Nordmännern ab. Sie waren ein Zweig der Skythen, die von Skandinavien kamen. Sie stammen von den Israeliten ab, vom skythischen oder kimmerischen Zweig der alten Gimirri -- der assyrische Name für die Israeliten.

In seinem Werk The Viking Age" sagt Du Chaillu, dass -- Mit Hilfe von griechischen und römischen Schreibern als Zeitgenossen, und mit einem sorgfältigen Durchgehen der Sagen wird man diese Geschichte erhärten, ohne irgendwelches ernstes Umschreiben der Begebenheiten. Dies wirft großes Licht über die Vorväter des englischsprechenden Volkes und ihre Wanderungen nordwärts von ihren alten Zuhause an den Ufern des schwarzen Meeres, ihre Religion und ihre Niederlassungen in Skandinavien und England" (National Message, 13. Nov. 1926, S. 715 ).

Noröhner Mythologie

Snurres Lieblingssage erzählt von Odin, der das Volk Asa vom Ufer des schwarzen Meeres durch Rußland nach Südskandinavien führte. Das Volk der Asa machte die Aristokratie aus, das regierende Geschlecht. Das Volk der Asa nannte sich eine göttliche Rasse. Durch die Eddaner hören wir von den Noröhner Göttern Odin, Thor, Fröya, Balder, Frigg u.s.w. Professor L. A. Waddel hat bewiesen, dass der Name Thor von Indara" abgeleitet ist, dem arianischen Namen für Jehova. Thor wurde zum Göttergott ernannt.

Die meisten gotischen Sagen erzählen von Odin, der selbst zu einem späteren Zeitpunkt mythologisiert wurde, trotzdem war er eine echte historische Person. Er war der Leiter des Volkes der Asa oder Äser (des Volkes Asia) mit seinem Hauptsitz in Askar in Asien, dort hatte er auch seine Burg Walhal. Odin kam von Asaheim (Zentral-Skythien). Laut Andersons königlichen Geschlechtstafeln lebte Odin in der letzten Hälfte des 3. Jh. n. Chr. Odins Volk (Asar, Äser) waren kurz und nüchtern gesagt Israeliten, die den Zoroaster-Glauben angenommen hatten. Ashas Religion, von der Asien seinen Namen erhalten hat.

Das Volk der Asa besiegte die königlichen Skythen und nahm ihre Hauptstadt Gerrhus (das jetzige Kiew) beim Fluss Dniepr ein. Gerrhus wurde Asgard genannt. Die Asaer-Invasion trieb die königlichen Skythen (Sakai) in das jetzige Deutschland, wo sie als Saxen bekannt wurden. Odin sammelte ein großes Heer in Asgard und sie wanderten hinauf durch das Dnieprthal und westwärts zur Ostsee, dem früheren Pelagus Scythium, das Meer der Skythen. Zum Schluss kamen sie nach Skandinavien. Vom Heer Odin war es Svear, von dem Schweden seinen Name erhielt. Einer der Söhne Odins, Balder wurde König über die Angler und ihm rechnen die Angelsaxen ihren Ursprung zu. Die zwei saxischen Häuptlinge Hengist und Horsa, die gegen die Engländer kämpften im 5. Jh. n. Chr. nannten Odin oder Wodin" als ihren Ursprung.

Ein Manuskript im Herals College erzählt von Odin, der im Jahre 250 n. Chr. sich mit Freya verheiratete, die Tochter des englischen Silurkönigs Cadwalladr (es gab viele kleine Könige in England zu dieser Zeit. Siluria war eine englische Provinz mit eigenem König). Cadwalladr stammte von Brutus, der wiederum von Juda abstammt. Von den Söhnen Odin stammt Rurik, der das russische Reich 840 n. Chr. gründete, samt den skandinavischen Königshäusern. Europa hatte die meisten Königshäuser überhaupt.

Wieder eine Erfüllung von Gottes Verheissungen an Abraham, Isaak und Jakob: Könige werden aus dir herausgehen".

Rev. Milner zeigt in seinen Geschlechtstafeln, dass Odin vom König Priam abstammt in Troja,der gleich wie Gallam, Irlands Eroberer und Brutus, Londons Gründer, von Juda/Serah abstammen.

Odin ließ sich später in Dänemark nieder, und dann in Südschweden, wo er starb. Odin wurde später mythologisiert in Südschweden. Die Stadt Odense in Dänemark ist nach Odins Nachkommen genannt worden. Die Skandinavier haben ihren Ursprung in den Gebieten südlich des schwarzen Meeres und des kaspischen Meeres. Die sogenannte nordische Rasse" entstand nicht im Norden, sondern aus Israeliten in Asien.

Jylland und Dänemark

Bevor die Angler nach Norddeutschland kamen, wanderte ein anderer verwandter Stamm, die Jyder zur Halbinsel nördlich von Angli, und nannten sie Jytland (Jylland). Die Jydener stammten von Arianas (Persias), Juti, die wieder vom Stamm Juda abstammten, die der assyrische König Sankerib nach Assyrien führte zur Zeit Hiskias (2. König. 18,13).

Sankerib sagt selber im Taylorprismet, dass er 150-200 Gefangene vom Stamm Juda nahm. Der jüdische Schreiber Eldad (9. Jh. v. Chr.) schrieb spanischen Juden zur Zeit des König Jeroboam (975 .v. Chr.), der Stamm Dan wolle nicht Blut seiner Brüder vergießen. Deshalb wanderte er nach Griechenland und Dänemark (Danmark = Dans Erde) aus. Sie nannten das Land Dänemark, Dans Land.

Sprachen

Englisch, Deutsch, Holländisch und die skandinavischen Sprache sind alles Zweige eines zentralen Stammes: Altgotisch, das erst bei Runer und Futharker repräsentiert wurde, das wieder von Arianisch /Phönizisch abgeleitet ist. Griechisch wie auch Lateinisch haben ihren Beitrag gegeben zur englischen Sprache. Aber es wird Sie am meisten überraschen zu hören, dass über 75% der englischen Wörter von hebräischen Wörtern stammen oder ihren Wurzeln. Lange Vergleichstabellen zeigen dies ganz klar. Viele Sprachforscher (Ethnologen) haben die ungewöhnliche grosse Ähnlichkeit zwischen Hebräisch und Walisisch festgestellt. In der walisischen Grammatik bemerkt Dr. Davies, das ca. jede Seite in der walisischen Übersetzung der Bibel voll mit hebräischen Ausdrücken ist. Dr. Duncan M'Dougall sagt, dass man irgend einen hebräischen Satz nehmen kann und ihn gälisch übersetzen kann, Wort für Wort, ohne etwas am Satzaufbau zu verändern. Und man wird in jedem Beispiel einen korrekten gälischen Satzaufbau erhalten. Dies kann man nicht mit irgend einer anderen Sprache Europas machen. Rev. Eliezer Williams bemerkte, dass es kaum eine hebräische Wurzel gibt, die nicht ihre entsprechende Ableitung in Englisch hat. Das sind klare Indizien, dass die ersten Engländer Hebräer/Israeliten waren. Die Tyrerner und Phönizier, die eine frühere Form von hebräisch redeten, waren die ersten, die zu den Zinn-Inseln kamen, um nach Zinn abzubauen (das brauchten sie, um Bronze zu machen). Blei, Silber und Eisen. Die Mileser und das Volk Dannan sprachen hebräisch. Die Beweise sind überwältigend, dass hebräisch die Grundlage zur englischen Sprache formt. Ganz einfach, weil die Hebräer die ersten Engländer waren.

Denkmale

Die Daniter, die mit den Phöniziern verbündet waren, haben auf ihren Wanderungen über den europäischen Kontinent Spuren von sich hinterlassen.

Dan war im Mittelalter auch eine Seefahrernation und wählte auch sein Auswandern über den Meeresweg. Überall, wo die Phönizier hinzogen, hören wir vom Danaivolk. Unter anderem finden wir auch viele Ortsnamen und Flüsse, deren Name von Dan abgeleitet ist: Danube (Donau), Danastris (Dniester), Danapris (Dniepr), Don, Rhodan (Rhone), Eridan (Po). Auch andere Namen sind von Dan abgeleitet: Danzig, Codan (Ostsee), Danmark, Doncaster, Dannonia (Devonshire), Dundalk, Donegal. Es ist nicht so aufsehenerregend, dass die Eroberer Orte nach sich selber nannten. Wenn wir eine Karte von Alexander dem Großen und seinem Reich betrachten, sehen wir, dass fast jede Stadt den Namen Alexandria oder Alexandropolis heisst. Eines von Dan's Kennzeichen war, dass er von sich Spuren hinterließ Wie eine Schlange auf dem Pfad" (1. Mos 49,17). Auf der Krimhalbinsel im schwarzen Meer sind mehrere Grabhügel und Dolmen (Steinkammern) gefunden worden mit interessanten Inschriften, die von den Wanderungen der Hebräer berichten. Professor Bruce Hannay erwähnt z. B. ein solches Manuskript, das in so einem Grabhügel gefunden wurde: Ich bin Judi, Moses Sohn, Sohn von Judi dem Mächtigen, ein Mann vom Stamme Naftali, welchen der Prinz Salmanesser in den Tagen des Königs Hosea von Israel und von Samaria wegführte, zusammen mit den anderen Stämmen Israels, sie wurden nach Halach weggeführt, nach Habor, das Kabul ist, nach Gozan und nach Chersonesus, das Krim ist."

Auf der Krim hat man auch zahlreiche Grabkammern gefunden mit hebräischen/phönizischen Inschriften in den Grabsteinen. Professor Chwolsen aus Petrograd hat 700 dieser Inschriften gedeutet. Eine von ihnen lautet: Dies ist der Grabstein vom Buki, Sohn von Priester Itzhak. Möge seine Ruhe in Eden sein, bis zur Zeit der Erlösung Israels. Im Jahr 707 seit unserer Landesvertreibung". Wenn wir dies zu Samarias Fall datieren, 717 v. Chr., dann stammt dieser Grabstein von ca. 15 v. Chr. Es ist auffällig, dass so viele Denkmale der Hebräer auf Krim zu finden sind, und das sie aus dem einen oder anderem Grund ignoriert werden von modernen Forschern.

Die Menschen

Nach ganz anderen Gedanken als den gängigen Vorstellungen, war Adam ein hellhäutiger Mensch. Im hebräischen bedeutet Adam, aw-dam, das Blut im Gesicht zu zeigen", hell zu sein", hell, rote Wangen, und im Stande rot zu werden" Ein besonderes Merkmal der weißen Menschen (Sieh Strong's Concordance. #119, 120 GT). Es wird deutlich, dass Adam, aw-dawm, so hieß, weil er dieses besondere Merkmal hatte -- eine helle Haut mit rötlichem Schimmer wegen des Blutfarbstoffs Hämoglobin, das sich durch die pigmentlose Haut zeigt. Dies ist die Bedeutung des Wortes Adam. Und diese physischen Sondermerkmale von aw-dawm findet man nur bei den weißen Menschen. Das auch Adams Frau Eva demselben Typus entsprach, ist wohl einleuchtend. Sie waren beide Vollkommen geschaffen nach dem Bild Gottes. Bei den Rollen des Toten Meeres, die in der Grotte 1 gefunden wurden, befindet sich eine Rolle, die Genesis Apocryphon, oder auch die Rolle der Patriarchen genannt wurde. Hier steht, dass die Ehefrau Abrahams, Sara, weiße und sanfte Haut" hatte und langes schönes Haar". Abraham stammte direkt von Sem ab, Noahs Sohn. Noah selbst stammte direkt von Adam ab. Es gibt keine Grundlage, etwas anderes zu glauben als dass Noah, Sem und Abraham hellhäutig waren. Dies ist wohl gegen die gewohnten Vorstellungen, aber es gibt keine Grundlage etwas anderes zu glauben.

Laban, Rebekkas Bruder, war der Sohn von Nahor, der Bruder Abrahams. Abraham wünschte sich, dass sein Sohn Isaak eine Frau von seinem Geschlecht (1. Mos. 4,4) bekommen sollte. Der Name Laban bedeutet weiss". Es gibt keinen Grund anderes zu glauben, als dass der Rest von Abrahams Geschlecht weiss war. Isaak, Abrahams Sohn, war natürlich auch ein hellhäutig. Alle Indizien deuten daraufhin, dass die Israeliten der Bibel, die Nachkommen Abrahams, der nordischen Rasse" zugehörig waren, mit heller Haut, klassischen Zügen, hellem Haar und blauen Augen. Ägyptische Reliefs zeigen unter anderem Gefangene von Kaanan, die das Aussehen der Israeliten/Judaiter