Die tausend Jahre
Aber Wo?
Å. Kaspersen
Haben wir sie studiert wie wir sollten, ohne an die alten Klisches zu denken.
Wir wollen jetzt die tausend Jahre untersuchen.
Die Tausend Jahre in Offbarung 20 sind ein Thema für viele Spekulationen geworden, 3 Hauptrichtungen der die Christenheit dominieren.
1. Amillenianismus (Sympolisch geistlicher Begriff)
Infolge dieser Richtung: Der Satan wurde beim Tod Jesus gebunden.
2. Postmillenianismus
Ein buchstäbliches Gottesreich hier auf dieser Erde, aber Jesus Wiederkunft findet nach den tausend Jahren statt.
3. Premillenianismus
Diese Richtung weist auf ein Gottesreich hier auf dieser Erde und die tausend Jahre finden auf dieser Erde statt.
Hier ist eine Variante erwähnt. Diese Version besagt, dass Gottes Reich, erst nach tausend Jahren aufgerichtet wird, weil sich Gottes Volk im Laufe dieser Periode im Himmel befindet weil die Erde wüst und leer ist.
Was sagt die Bibel über die tausend Jahre?
Die Tausend Jahre, werden in der Bibel 6 mal erwähnt, in Offb. 20, andeutungsweise im alten Testament Hes. 38.8 und Jes. 24.22.
Wenn man Offbarung 20 in seinem Zusammenhang liest, drängt sich obige Interpretation auf von allen im Zusammenhang mit Texten aus dem alten Testament.
In der Offenbarung findet man schwerlich (kaum) Hinweise für etwas anderes als ein Buchstäbliches Gottesreich auf dieser Erde von 1000 Jahren.
Das ist ein Zwischenzustand.
Und wer überwindet und hält meine Werke bis ans Ende, dem will ich Macht geben über die Heiden, und er soll sie weiden mit eisernem Stabe, und wie die Gefässe eines Töpfers soll er sie zerschmeissen." (Offb. 2.26-27.)
Und sie sangen ein neues Lied: Du bist würdig, zu nehmen das Buch und aufzutun seine Siegel; denn du bist geschlachtet, und mit deinem Blut sind Menschen für Gott erkauft aus allen Stämmen und Nationen und der hast sie unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht und sie werden herrschen auf Erden." (Offb. 5.9-10.)
Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und ihnen wurde das Gericht übergeben. Und ich sah die Seelen derer, die enthauptet waren um des Zeugnisses von Jesus und um des Wortes willen und die nicht angebetet hatten das Tier und sein Bild und die sein Zeichen nicht angenommen hatten an ihre Stirn und auf ihre Hand ; diese wurden lebendig und regieren mit Christus tausend Jahre." (Offb. 20.4.)
Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Ueber Diese hat der Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre." (Offb. 20.6.)
Aber das Reich und die Macht und die Gewalt über die Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben werden, dessen Reich ewig ist und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen." (Dan. 7.27.)
Wir sollen uns folgendes merken:
1. Die siegen bekommen Macht über die Völker (die Heiden") mit eisernem Stabe regieren (von Ethnos) das hier benutzt wird bedeutet Völker", Heiden" Nationen".
Haben die gerechten Menschen zu regieren über die Heiden" im Himmel?
Ist jemand im Himmel den man mit eisernem Stab regieren muss?
2. Dem kleinen Horn wird die Macht weggenommen, (Hebräisch Sholtan): = Reiche und Herrschaft. Dan. 7.26.
Wird die Macht über das Reich unter dem Himmel am Volk Gottes gegeben. Nicht die Mächte über die Reiche (Mehrzahl). Im Himmel, aber unter dem Himmel, auf der Erde. Es ist unwahrscheinlich, dass damit die neue Erde gemeint ist. Dort ist sicher nur ein Reich--Gottes Reich.
Danach wird das Gericht gehalten werden; dann wird ihm seine Macht genommen und ganz und gar vernichtet werden.
Aber das Reich und die Macht und die Gewalt über die Königreiche unter dem ganzen Himmel wird dem Volk der Heiligen des Höchsten gegeben werden, dessen Reich ewig ist und alle Mächte werden ihm dienen und gehorchen."
(Dan. 7.26-27.)
3. Die den Sieg bekommen sollen herrschen wie Könige, nicht im Himmel sondern auf Erden.
4. Diese sollen regieren mit Jesus tausend Jahre. Die Gerechten werden sicher nichts zu herrschen haben weder im Himmel noch auf der neuen Erde.
Weil sie Könige auf dieser Erde sein werden und mit Jesus tausend Jahre regieren, liegt es ist logisch dass auch Jesus auf der Erde sein wird.
5. Alle Mächte (Hebräisch Sholtan = Reiche Herrschaften), sollen Jesus dienen, er ist der König aller Könige.
Mit eisernem Stabe regieren
Wann sollen die Gerechten Königsmacht über die Völker bekommen, und über wen herrschen mit eisernem Stabe? Und wo? Auf der neuen Erde?
Keiner dieser Vorschläge kann richtig sein, Gottes Volk hat keine Macht in der jetzigen Welt über die Völker. Weder im Himmel noch auf der neuen Erde gibt es Völker, die man mit eisernem Stabe regieren muss. Auf der neuen Erde gibt es keine Mächte" oder Reiche (Herrschaften) die man mit eisernem Stabe beherrschen muss, dass sollte sicher klar sein für die meisten denkenden Menschen.
Es gibt noch eine Alternative: In Offenbarrung 20.6 steht geschrieben, dass Gottes Volk, regieren (herrschen) soll mit Jesus 1000 Jahre. Soll man regieren, muss jemand da sein, natürlich da sein um über sie zu regieren und zu herrschen. Das kann sicher nicht im Himmel sein! Dort sind keine Heiden", über die man regieren muss, und noch weniger mit eisernem Stabe. Gottes Volk soll herrschen wie Könige auf Erden so haben wir es gelesen.
Ein König ist ein Regent, einer, der regiert. Ueber wen sollen sie regieren? Wir haben gelesen: Ueber die Völker. Gottes Volk soll Macht wie (Könige) über die Völker haben und mit eisernem Stabe steuern (regieren), das heisst mit einer festen Hand.
Es kann nicht die neu geschaffene Erde sein. Nachdem die Sünde und der personifizierte Ursprung (= Satan) vertilgt sind, sind keine Völker, über die man regieren muss. Der Frieden hat für ewige Zeiten Wohnung genommen. Der Begriff: herrschen wie Könige auf der Erde, herrschen zusammen mit Christus während den tausend Jahren, regieren mit ihm während tausend Jahren, Macht über die Völker (Nationen), sie steuern (regieren) mit eisernen Stabe, gehört hier in die jetzige Welt, und nicht in den Himmel oder auf die neue Erde. Die 1000 Jahre sind die einzige Alternative, wie es ja auch geschrieben ist.
In der Folge muss es sein, dass Gottes Volk Könige und Priester auf dieser Erde während der 1000 Jahre sein wird. Genau das steht in Offb. 5.9-10 und Offb. 20.6.
Dies harmoniert auch mit dem Bild, das wir in den alttestamentlichen Propheten finden.
Die wüste Erde?
Sollten Leute auf der Erde sein während der 1000 Jahren? Es sieht so aus. In jedem Fall wenn wir in der Bibel lesen wie es geschrieben ist--und das machen wir doch auch?
Aber soll die Erde nicht wüst sein in den 1000 Jahren? Was ist mit den Texten, Jer. 4.23 und Jes. 24.1-4 sind sie nicht klar genügend, soll nicht Jesus sein Volk, in den Himmel nehmen wenn er kommt? Geht das nicht deutlich hervor von Joh. 14.2-3 und 1. Thess. 4.17?
Etwas geht deutlich von der heiligen Schrift hervor: dass die 144 000 und die, die über das Tier und das Bild gesiegt haben, sich im Himmel befinden während einem gegebenen Zeitpunkt. (Offp. Kapitel 14 und 15.)
Die Bibel sagt nicht, ob diese 2 Gruppen während der 1000 Jahren im Himmel sein werden.
Der restliche Teil der Offb. und andere Bibeltexte in ihrem Zusammenhang gelesen deuten nicht darauf hin.
Was ist mit 1. Thess. 4.17? Steht nicht deutlich, dass die Geretteten mit Jesus in den Himmel gehen?
Nein es steht nicht so, es steht, danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. Es ist nicht geschrieben, dass Jesus mit seinem Volk zurück in den Himmel geht. Das ist etwas, dass wir gelehrt worden sind das zu glauben, darum lesen wir diesen Bibelvers auf diese Art.
Aber wir sollen nicht zu Gottes Wort dazulegen. Der Engel sagte zu den Jüngern, diesen Jesus der von euch weg in den Himmel aufgenommen worden ist, wird so kommen, wie ihr ihn habt hingehen sehen in den Himmel" (Apg. 1.11.)
Die Jünger sahen Jesus auf dem Oelberg auffahren, das bedeutet, dass er auch dort zurückkommt. Sach. 14.4 beschreibt das auch, und auch die Heiligen sollen da mit ihm sein, Vers 5.
Einsammlung des Volkes Israel
Jer. 29.14 erzählt uns folgendes:
So werde ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr und ich werde euch euer Geschick wenden und euch sammeln aus allen Nationen und aus allen Orten, wohin ich euch vertrieben habe, spricht der Herr. Und ich werde euch an den Ort zurückbringen, von dem ich euch gefangen weggeführt habe".
Es ist Jesus selber, der sein Volk sammeln wird und sie zurück in das Land Israel führt. Es gibt andere Schrifttexte die das gleiche erzählen. Diese Verse wurden geschrieben, lange Zeit nachdem das Haus Israel in die Gefangenschaft geführt wurde. Die meisten Christen deuten die heutige jüdische Stadt Palestina, als eine Prophetische Erfüllung. Das ist nicht der Fall, denn es beruht auf ein falsches Verständnis über das wahre Gottesisrael. Man überführt Abrahams Verheissungen zu den heutigen Juden. Aber die meisten der heutigen Juden, haben keinen einzigen Tropfen Israelisches Blut in ihren Adern, nur eine kleine Minderzahl, kann man auf das Geschlechtsregister zurückführen zum Stamme Juda und Benjamin, die die Hauptmasse darstellten als sie aus der Babilonischen Gefangenschaft zurück kamen. Das waren die Juden vor der Zeit Jesus, die aus 12 Stämmen bestanden und 10 der 12 Stämme nach aerchologischen Funden, gegen Norden nach Europa wanderten und den Grundstamm für das christliche Nordeuropa formten und später auch nach Amerika übersiedelten.
Die Hauptmasse von den Nachkommen Abrahams befinden sich heute in diesen Gebieten, als der weissen europäischen Rasse. Dies ist ein Faktum, das man festlegen kann ohne beschuldigt zu werden als Rassist".
Könnte das denkbar sein, dass Jesus sein Volk im Luftraum sammelt um es dann in das Land zu bringen, das er ihren Vätern" gegeben hat?
Das Haus des Vaters
Was ist mit Joh. 14.1-2? Erzählt uns das nicht, dass die Gerechten zum Himmel gehen? Jesus erzählt ja hier, dass er einen Platz für uns bereitet und er wiederkommen wird um uns mit zu nehmen.
Wir haben gesehen, dass die 144 000 und die, die über das Tier und das Bild gesiegt haben, sich im Himmel während einem gegebenen Zeit befinden, aber wir lesen nicht, sie dass sich während vollen 1000 Jahren dort befinden werden.
Die Regel ist, dass wir einen unklaren Text, mit einem klaren Text deuten sollen, und nicht umgekehrt. Wir glauben, dass Jesus mit dem Ausdruck, Im Hause meines Vaters hat es viele Wohnungen" meint der Himmel sei voll Blöcken, Terassenhäuser und Einfamilienhäuser und, dass Jesus mit dem Ausdruck ich gehe fort und bereite einen Platz für Euch" meint, er sei in den Himmel gegangen um für uns zu bauen. Jesus ging in den Himmel für uns einen Platz zu bereiten," aber was hat er in diesen 2000 Jahren gemacht? Ich glaube wir müssen Joh. 14.1-2 in einer anderen Sichtweise deuten, nämlich so: in den Armen des Vaters hat es viel Platz--Herzraum. Die Verse erzählen uns, dass er kommt und uns zu sich nimmt, dass wir dort sein sollen, wo er ist. Aber es steht nirgendwo in der Bibel, dass Jesus für 1000 Jahre zurück in den Himmel geht, nachdem er auf die Erde gekommen ist. Dafür steht es an vielen Stellen im alten Testament, dass Jesus als König in Jerusalem sein wird und von dort das Recht verteilen wird zwischen den Völkern". Das ganze Bild im alten Testament ist, dass Jesus sein Volk von der ganzen Erde sammelt und sie sie zurück in das Land Israel führt, in das Land, das er ihren Vätern gegeben hat. Dort wird er auf dem Thron Davids sitzen, weil Satan gebunden ist. Was nach den 1000 Jahren passiert, wird beschrieben in Hes. 38, Sacharias und Offb. 20.
Offbarung 20
Offenb. 20 wird oft benutzt als Beweis, dass die Erde wüst und leer ist während den 1000 Jahren.
Und ich sah einen Engel vom Himmel herabfahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine grosse Kette in seiner Hand.
Und er ergriff den Drachen die alte Schlange, das ist der Teufel und der Satan, und fesselte ihn für 1000 Jahre, und warf ihn in den Abgrund damit er die Völker nicht mehr verführen sollte, bis vollendet würden die tausend Jahre. Danach muss er losgelassen werden eine kleine Zeit." (Offb. 20.1-3.)
Das griechische Wort Abussos" das im neuen Testament übersetzt ist mit engl. Abyss, Abgrund" und der Brunnen des Abgrundes", bedeutet nicht wie einige meinen, die Erde wüst und leer, in einem chaotischen Zustand". In griechischen Wörterbüchern bedeutet Abussos" ganz einfach ein Platz tief unter der Erde, ein Platz tief unter dem Meer, ein sehr tiefer Platz, eine grosse Tiefe, eine bodenlose Tiefe, die Unterwelt, Totenreich, ein Gefängnis für Geister, ein Aufenthalt für Dämonen. Als Jesus die bösen Geister aus dem bessesen Gerasener ausgetrieben hat, Lk. 8.31 baten die Dämonen Jesus, lass uns nicht in den Abgrund Abussos" fahren. (Vers 31). Niemand kann doch behaupten, dass dies die Erde war, wüst und leer in einem chaotischen Zustand. Petrus erzählt, dass es wirklich ein Gefängnis für böse Geister gibt: 2. Petr. 2.4. Denn wenn Gott, Engel, die gesündigt hatten, nicht verschonte, sondern sie in finstere Höhlen des Abgrundes gehalten und zur Aufbewahrung für das Gericht überliefert hat".
Das Wort für Höhlen" das hier benutzt wird Tartarus" bedeutet unten in den Abgrund geworfen", unten geworfen in Tartarus" Tartarus war die griech. Bezeichnung für Totenreich, die Hölle". Judas sagte das gleiche: Engel, die ihren Herrschaftsbereich nicht bewahrt, sondern ihre eigene Behausung verlassen haben, hat er zum Tag des grossen Gerichts mit ewigen Fesseln und in der Finsternis vewahrt" (Judas 1.6.) Falls man mit diesem Ausdruck meint, die Erde leer und in einem chaotischen Zustand, müssen wir annehmen, dass die Erde in so einem Zustand war, von der Zeit an, als Satan und seine Engel aus dem Himmel hinausgeworfen wurde und das sie sich immer noch in diesem Zustand befindet. Die Dämonen sind immer noch verwahrt.
In Offenb. 9 (die 5. Posaune) bekommt ein Engel den Schlüssel für den Brunnen des Abgrundes (Abussos") und heraus strömen Wesen die den Heuschrecken in grosser Menge gleichen (Vers 1-5). Einige deuten diesen Vers als Islam und das Osmanische Reich im Mittelalter. Hier bekommt man mittlerweile grosse Probleme mit der Logik: In Offb. 9.1-2 ist der Ausdruck Abussos" benutzt für den Brunnen des Abgrundes. Ein Engel bekommt den Schlüssel für den Abussos" und schliesst auf. In Offb. 20.1-3 ist der Ausdruck Abussos" benutzt worden für den Abgrund. Ein Engel hat den Schlüssel für den Abussos" und schliesst zu.
In Offb. 9 wird Abussos" geöffnet in Offb. 20 wird Abussos" der geöffnet gewesen ist, geschlossen.
Einige meinen, Abussos " in Offb. 20 bedeute, die Erde sei in einem chaotischen Zustand. In diesem Fall sagt die Logik, dass Abussos" in Offb. 9 das gleiche bedeutet. Hier beginnt die Logik zu versagen: falls Offenb. 9 eine Beschreibung vom Islam und dem Osmanischen Reich im Mittelalter ist, war die Erde wüst und leer schon lange vor dem 5. Jahrhundert und blieb wüst und leer, bis zu dieser Zeit. Der türk. Sultan kam herauf vom Abgrund"--wie man es im grossen Kampf lesen kann und es dort gedeudet wird. Es steht geschrieben der Abussos" in Offb. 9 geöffnet wurde, das gegenteil von geschlossen so wie man es in Offenb. 20 findet. Einige meinen das zuschliessen" des Abgrundes in Offb. 20 bedeutet, dass die Erde wüst und leer ist. Da kann nicht das Oeffnen" des Abgrundes in Offenb. 9 das gleiche bedeuten! Der Zusammenhang in Offenb. 9 erzählt etwas ganz anderes.
Diese geschichtliche Deutung von Offenb. 9 hat man von Uriah Smith, der es von Sir Isaak Newton hat. Das kann man lesen auf Seite 294 im Buch Observations Upon The Prophecies of Daniel and the Apocalypse of St. John. Dieses Buch wurde 1733 in London 6 Jahre nach Newtons Tod heraus gegeben. Wir haben allen Respekt vor Sir Isaak Newton, dem grossen Forscher und Mathematiker, aber wir brauchen nicht Sir Isaak um biblische Doktrinen zu beweisen . Für das brauchen wir so sagt der Herr". Die Bibel ist die Richtschnur für allen Glauben, und für alle Lehren. Grosse Teile von Newton Deutung von Daniel und Offenbarung sind ganz einfach falsch. Trotz seinem reichen Geist war er nicht unfehlbar.
Das Buch der grosse Kampf, kommt mit dieser unhaltbaren Behauptung:
Dass der Abgrund" auf der Erde chaotischer und dunkler Zustand bedeutet, geht klar hervor von anderen Bibeltexten. Am Anfang sagt die Bibel, die Erde sei wüst und leer und es war finster auf der Tiefe". Dass das, klar hervor geht von anderen Bibeltexten, das ist stark übertrieben. Diese Behauptung ist ganz unhaltbar. Es ist keine Kopplung zwischen 1. Mose 1.2 und Offb. 20. Offenb. 20 erzählt kurz und klar, dass der Satan gebunden in den Abgrund geworfen wurde, dass er nicht länger die Völker verführen sollte. Es steht absolut nichts in Offenbarung 20, dass die Erde wüst und leer sei und dass man es zusammenkoppeln kann mit 1. Mose 1.2.
Wo sind die klaren deutlichen Bibelverse, auf die der Grosse Kampf hinweist?
Es ist keine direkte Kopplung zwischen Offb. 20 und 1. Mose 1.2, im Zusammenhang mit Jes. 24 und Jer 4. wird die Geschichte noch unklarer. Im restlichen Teil des neuen Testamentes und Offenbarung 20 bedeutet Abussos"--Abgrund--gar nicht die Erde in einem chaotischen Zustand, offenbar ist etwas falsch an der traditionellen Deutung!
In Offenbarung 20 heisst es, dass der Satan im Apussus gebunden wird für 1000 Jahre. Dass er die Völker nicht verführen soll, also das heisst es sind Völker" dort. Wie liest du. Wir haben doch eine Lösung gefunden als Stütze" für unsere zugelernten Ideen: Wir sagen, dass der Satan gebunden ist, von der Kette der Umstände", eine Floskel in der gleichen Linie mit dem Auge des Glaubens: Da sind keine Leute auf der Erde, darum kann Satan niemand verführen.
Aber nach 1000 Jahren, wird offenbar Apussus wieder geöffnet und Satan und seine Dämonen losgelassen: Und wenn die 1000 Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden und wird hinaus gehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gogund Magog um sie zu versammeln zum Streit, deren Zahl wie der Sand am Meer ist". (Offb. 20.7-8.)
Was wird Satan machen, wenn er losgelassen wird von Abussos" nach den 1000 Jahren? "Er wird herausgehen um die Völker zu verführen bei den vier Ecken der Erde, (Verführe die Völker die wohnen bei den vier Ecken der Erde, 1930 Uebersetzung, gehe raus um die Nationen zu verführen die an den vier Ecken der Erde, King James Uebersetzung, die Völker der Erde die bei den vier Ecken der Erde, griech. Grundtext.)
Dann hat es also Nationen oder Völker auf der Erde nach 1000 Jahren. Es steht nicht, dass diese Völker oder Nationen die bei den vier Ecken der Erde wohnen", Leute von der 2. Auferstehung sind. Es steht klar und deutlich, dass der Satan nicht die Nationen oder Völker verführen solle und dass er wieder die Nationen oder Völker verführen solle. Das ist, was uns die Bibel sagt, diejenigen die in der 2. Auferstehung aufstehen, kommen dazu.
Ich rate dir Hes. 36-39 und Sach. 13-14 zu lesen. Es sind mächtige Dinge die du dort finden wirst.
Das neue Jerusalem
Und wird hinaus gehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, um sie zum Krieg zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand des Meeres. Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam aus dem Himmel herab und verschlang sie." (Offb. 20.8-9.)
Einige sagen, dass das Heerlager (der Heiligen und der geliebten Stadt), das neue Jerusalem ist, aber, das Problem ist, dass das neue Jerusalem nicht ins Bild kommt und wird auch mit keinem einzigen Wort erwähnt, bis in Offb. 21
Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel von Gott herabkommen, bereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut." Das wurde Johannes gezeigt, bevor er das neue Jerusalem sah?
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde.
1.Sah er einen neuen Himmel und eine neue Erde; danach sah er das neue Jerusalem vom Himmel herabkommen, geschmückt wie eine Braut vor seinem Bräutigam", dies hört sich vernünftig an. Die Erde ist neu geschaffen und geschmückt für den Braut zu empfangen: Die Kirche wird immer geschmückt bevor die Braut hinein tritt, und nicht nachher! Dies ist das Bild das der geliebte Apostel gesehen hat, wo er auf die Klippeninsel entführt wurde in den Apokalyptischen Visionen. Aber einige möchten es nicht so haben. Sie behaupten, dass die Braut, das neue Jerusalem, sich auf die verwüstete Erde nieder legt, diesem alten zerstörtem Planet. Hier wird die Kirche lange nachdem die Hochzeit stattgefunden hat geschmückt! Das dies zum passen kommt muss man den 2. Vers im Kap. 21 herausschneiden und es zwischen Vers 8+9 im Kap. 20 plazieren.
Und so liest man folgendes: Und wenn die 1000 Jahre vollendet sind, wird Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden und wird hinaus gehen, die Nationen zu verführen, die an den 4 Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, um sie zum Krieg zu versammeln; deren Zahl ist wie der Sand des Meeres. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem von Gott heraus dem Himmel herabkommen gerüstet wie eine Braut, die für ihren Mann geschmückt ist. Und sie zogen herauf auf die Breite Fläche der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt".
(Offb. 20.7-8; 21.2; 20.9.)
So bekommt man das neue Jerusalem in diesen Zusammenhang. Wo gibt die Bibel die Erlaubnis, dass man die Kapitel und Verse hin und her joungliert? Wenn man solche Methoden benützt, kann man Gottes Wort als Stützen finden für alles was man sich vorstellen kann. Der Grund warum wir die Verse so vermischen, ist ganz einfach der weil man Stützen finden möchte für eine unbiblische Lehre. Und weil E.G. White es gesagt hat.
Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand zu diesen Dingen hinzufügt, so wird Gott ihm Plagen hinzufügen, die in diesem Buch geschrieben sind; Und wenn jemand von den Worten des Buches dieser Weissagung wegnimmt, so wird Gott seinen Teil wegnehmen vom Baum des Lebens und aus der heiligen Stadt, von denen in diesem Buch geschrieben ist.
Der grosse Kampf
Wir lernen, dass Jesus nach den 1000 Jahren mit den Erlösten auf die Erde zurück kommt, und dass Jesus seine Füsse auf den Oelberg setzt. Der Berg teilt sich von der Mitte und wird zu einer grossen Ebene, danach kommt das neue Jerusalem herunter und legt sich auf diese Ebene. Danach kommt die 2. Auferstehung etc.
Da wird dann kommen der Herr mein Gott und alle Heiligen mit dir". Und seine Füsse werden stehen zu der Zeit auf dem Oelberg, der liegt gegen Morgen. Und der Oelberg wird sich mitten entzwei spalten . . . sehr weit von einander. . . . Und der Herr wird König sein über alle Lande. Grosse Kampf, Seite 661 u. 662.
Aber es steht nicht so in Sach. 14.4,5 u. 9. Der Grosse Kampf schneidet Verse entzwei und lässt Sätze aus. Sach. 14 erzählt folgendes:
Siehe es kommt für den Herrn die Zeit, dass man in deiner Mitte unter sich verteilen wird, was man dir geraubt hat.
Denn ich werde alle Heiden sammeln zum Kampf gegen Jerusalem. Und die Stadt wird erobert, die Häuser werden geplündert und die Frauen geschändet werden. Und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.
Und der Herr wird ausziehen und kämpfen gegen diese Heiden, wie er zu kämpfen pflegt am Tag der Schlacht.
Und seine Füsse werden stehen zu der Zeit auf dem Oelberg, der vor Jerusalem liegt nach Osten hin. Und der Oelberg wird sich in der Mitte spalten, vom Osten zum Westen sehr weit aus einander, so dass die eine Hälfte des Berges nach Norden und die andere nach Süden weichen wird.
Und das Tal Hinnom wird verstopft werden,, denn das Tal wird an die Flanke des Berges stossen. Und ihr werdet fliehen wie ihr vorzeiten geflohen seid vor dem Erdbeben zur Zeit Usijas, des Königs von Juda. Da wird dann kommen der Herr mein Gott und alle Heiligen mit ihm.
Zu der Zeit wird weder Kälte noch Frost noch Eis sein.
Und es wird ein einziger Tag seiner ist dem Herrn bekannt!--es wird nicht Tag und Nacht sein, auch um des Abends wird es licht sein.
Zu der Zeit werden lebendige Wasser aus Jerusalem fliessen, die eine Hälfte zum Meer im Osten und die andere Hälfte zum Meer im Westen, und so wird es sein im Sommer und im Winter.
Und der Herr wird König sein über alle Lande. Zu der zeit wird der Herr der Einzige sein und sein Name der Einzige". (Sach. 14.1-9.)
Der Grosse Kampf: Da wird dann kommen der Herr mein Gott und alle Heiligen mit ihm (Vers 5.) Danach zitiert das Buch Vers 4: und seine Füsse werden stehen zu der Zeit auf dem Oelberg der von Jerusalem liegt gegen Morgen. Und der Oelberg wird sich spalten. . . sehr weit von einander. . ." Hier sind Teile von Versen zusammengesetzt, auf eine schlaue Art und Weise, um den Eindruck zu geben, das die Sequenz ungebrochen ist. Aber was zwischen den Zeilen steht, ist ausgelassen worden.
Was steht da geschrieben?
1. Es kommt ein Tag wo Gott alle die Heidenvölker sammeln wird gegen Jerusalem.
Die Stadt wird eingenommen und die Hälfte von der Stadt muss flüchten, dies ist nicht mitgenommen vom Grossen Kampf.
2. Gott geht aus und streitet gegen die heidnischen Völker, Vers 3.
3. Danach zitiert man Vers 4. Zwischen zwei Zitaten vom Gr. Kampf finden wir Vers 2 u. 3, die unleugbar einen ganz anderer Eindruck von der Gegebenheit gibt, als was der Gr. Kampf schildert.
4. Am Schluss zitiert der Gr. Kampf Vers 9. Und der Herr wird König sein über alle Lande. Aber erst (Vers 5-9) erzählt Sacharja, dass das Tal geformt wird, wenn der Oelberg sich spaltet. Es soll das ein Zufluchtsplatz sein für die von Jerusalem Fliehenden.
Nicht ein einziges Wort steht geschrieben über das neue Jerusalem das herunterkommt! Und es wird geschehen, an jenem Tag wird kein Licht sein, die prächtigen Gestirne ziehen sich zusammen. Dann wird es einen Tag lang--er ist dem Herrn bekannt--weder Tag noch Nacht werden, und es wird geschehen, zur Zeit des Abends, da wird Licht werden." (Vers 6, Elbenfelder.) Diese dazwischen liegende Verse wurden behändigt ausgelassen vom Gr. Kampf. Man kann nichts anderes sagen: Diese 3 Verse (oder Teile davon) sind zitiert, amputiert und völlig aus ihrem Zusammenhang genommen worden!
Die 3 Verse von Sach. 14 so wie sie im Gr. Kampf zusammengestellt wurden, geben ein anderes Bild, als wenn wir Sach. 14 im Zusammenhang lesen. Hier ist E.G. White nicht in der Harmonie mit dem Wort Gottes. Es ist nicht nur in diesem Buch wo sie diese Begebenheiten niedergeschrieben hat.
Andere sind zum Beisp. Review and Harald Nov. 1850; Early Writings Seite 291-292.
Soll man bibeltreu sein wie wir behaupten zu sein, kann man ganz einfach diese Zusammensetzung von Bibeltexten nicht akzeptieren, die man in dem erwähnten Beispiel und anderen an Stellen in dem Buch findet. Soll man die ausgelassenen Zusammenhänge in Gottes Wort ignorieren, nur weil es nicht passt, mit der etablierten Lehre und mit E.G. Whites aussagen? Es ist unehrenhaft so etwas zu tun. Was sagt die Bibel über diejenigen, die etwas dazu oder etwas davon nehmen von Gottes Wort? Was lasen wir?
Andere Texte
Ich sah das Land an, siehe es war wüst und öde, und der Himmel war finster. Ich sah die Berge an, und siehe sie, bebten und wankten. Ich sah und siehe, da war kein Mensch, und alle Vögel waren weggeflogen. Darum werden das Land betrübt und der Himmel droben traurig sein; denn ich hab`s geredet, ich hab`s beschlossen, und es soll mich nicht gereuen, ich will auch nicht davon ablassen." (Jer. 4.23-26.)
Dieser Schrifttext wird oft benutzt als Beweis, dass die Erde öde und leer in den 1000 Jahren ist. In diesem Vers wird nichts von den 1000 Jahren erwähnt, können wir das auf eine andere Art deuten.
Das Hebr. Wort erets das übersetzt Erde heisst, (in Vers 23) kann Erde bedeuten, wird aber auch als Land benutzt, zum Beisp. Land (erets) Israel, das Land (erets) Babylon, so wird der Ausdruck benutzt in im (Jer. 4, Vers 7): Es stieg der Löwe aus seinem Dickicht und der Verderber des Volkes hat sich aufgemacht und ist ausgezogen von seiner Stätte, dein Land (erets) zu verwüsten und deine Stätte zu verbrennen so dass niemand darin wohnt." Auch in Vers 27 benutzt man erets auf so eine Art. Denn so spricht der Herr: das ganze Land (erets) soll wüst werden, aber ich will mit ihm doch nicht ganz ein Ende machen.
Jeremia sieht die Erde (erets) wüst und leer, und dass kein Mensch mehr da ist, sagt er im Vers 20: Das ganze Land (erets) wird verheert."
Darum werden das Land betrübt und der Himmel droben traurig sein, denn ich habe es geredet (Vers 28), und er sagt weiter: Aus allen Stätten werden sie vor dem Geschrei der Reiter und Schützen fliehen und in die dichten Wälder laufen und in die Felsen kriechen. Alle Stätte werden verlassen stehen so, dass niemand darin wohnt." (Vers 29.)
Hier sehen wir, dass noch Menschen zurückgeblieben sind. Das Land war leer und keine Menschen waren mehr dort," und wir sehen, dass das Land zur Wüste geworden ist und das alle Stätte verlassen waren, es wohnte niemand mehr dort, denn alle waren geflüchtet in Wälder und Felsen, das kann nicht Gottes Volk bedeuten, die in der Trübsalszeit flüchtet, denn es steht, dass alle geflüchtet sind und niemand mehr zurück blieb.
Siehe, der Herr macht die Erde leer und Wüst und wirft um, was auf ihr ist, und zerstreut ihre Bewohner. Und es geht dem Priester wie dem Volk, dem Herrn wie dem Knecht, der Frau wie der Magd, dem Verkäufer wie dem Käufer, dem Verleiher wie dem Borger, dem Gläubiger wie dem Schuldner. Die Erde wird leer und beraubt sein; denn der Herr hat solches geredtet. Das Land verdorrt und verwelkt, die Höchsten des Volks auf Erden verschmachten." (Jes. 24.1-4.
Hier steht es auch dass die Erde wüst und leer" wird. Aber warum halten wir bei Vers 4, so wie wir es immer tun? In Vers 6 steht ausdrücklich, dass doch Menschen auf dieser Erde zurück bleiben. Darum frisst der Fluch die Erde, und büssen müssen die darauf wohnen. Darum nehmen alle Bewohner dieser Erde ab, so dass nur wenige Menaschen übrigbleiben." Es werden doch einige zurückbleiben, so ganz leer wird die Erde nicht.
In Verbindung mit diesem Kapitel Jes. 24, finden wir noch ein Beispiel.
In Der Grosse Kampf " wird Jes. 24.6 folgendermassen zitiert. Darum frisst der Fluch das Land; den sie verschulden`s, die darin wohnen. Darum verdorren die Einwohner des Landes." (Seite 656.)
The Great Controversy, die amerikanische Orginalausgabe vom Grossen Kampf", zitiert aus der englischen King James Bibel. Wir sollen uns merken, dass der Gr. Kampf einen Punkt schreibt, wo in der Bibel ein Koma ist. Der letzte Satz im Vers nach dem Koma ist weggelassen worden: . . . und wenige Menschen bleiben übrig." Dieser Satz passt natürlich nicht in das Bild, dass der Gr. Kampf uns sagt.
Seltsamer weise wird in der norwegischen Uebersetzung (Gr. Kampf Papier-Ausgabe) der ganze Vers zitiert, auch der letzte Satz, der ausgelassen wurde in der Orginalausgabe. Das macht die Sache nicht besser, da das Buch sich selbst widerspricht--oder in jedem Fall der Bibel:
Darum frisst der Fluch das Land; denn sie verschulden es, die darin wohnen. Darum" verdorren die Einwohner des Landes, dass wenige Leute übrig bleiben.
(Jes 24.6 zitiert von Norwegischem gr. Kampf, Papierausgabe Seite 503.)
Hier sagt die Bibel, dass . . . wenige auf der Erde, also es nicht viele zurück bleiben werden:" Es werden trotzdem einige Menschen zurückbleiben, aber doch nicht so viele. Aber ein bisschen weiter unten auf der Seite im gleichen Buch steht:
Auf die gleiche Art, wie der Sündenbock in die Wüste gesandt wurde, wird Satan auf diese Erde verwiesen, die in dieser Zeit leer und unbewohnt ist und eine traurige Wüste ist." Dieses Bild stimmt nicht mit dem Bibelvers überein,der weiter oben (amputiert) zitiert wurde.
SDA Bible Commentary deutet den Vers so: Die wenigen die übrigbleiben werden, sind die Gerechten, die zum Himmel genommen worden sind. Die Gottlosen sind vertilgt und die Gerechten sind die Einzigen die zurückbleiben, hier ist der Bibelkommentar nicht in Harmonie was E.G. White sagt.
Er (Jesus) Gr.Kampf wird sie verzehren mit dem Geist seines Mundes und vernichtet durch den Glanz seiner Herrlichkeit. Christus führt sein Volk zur der Stadt Gottes und die Erde wird unbewohnt sein (gr. Kampf Seite 656). Die Gottlosen werden verzehrt wenn Jesus zurückkommt, die Heiligen werden zum Himmel genommen und die Erde wird leer. Im vorgehendem Kapitel im Gr. Kampf wird beschrieben, wie die Gottlosen einen, Rat machen, um Gottes Volk auszurotten Und wie die Heiligen umringt werden von den Gottlosen sobald sie befreit werden. Die Gottlosen sind nicht ausgerottet, wenn Jesus zurückkommt, dies stimmt weder mit Jes. 24 noch mit dem SDA Bible Commentary überein Es ist Verwirrung und man ahnt warum.
Ich möchte nicht dogmatisch und behaupten, dass Jes. 24 und andere Schriftexte das eine oder das andere beweisen, aber wir können wenigsten sagen, dass wir sie unkritisch benützen müssen. Um eine Doktrine zu beweisen, müssen wir Texte in ihrem Zusammenhang betrachten, dann wird die Sicht klarer. Jedenfalls können wir nicht belegen, dass die Erde während den 1000 Jahren wüst und leer ist
Aber was ist, mit anderen Versen mit Joh. 14.2-3, 1. Thes. 4.17, Offenb. 14.1-4, Offb. 15.1-4 das werden wir in einem anderem Artikel sehen.
Es gibt einige, die sagen werden: So ist wieder eine Dokktrine ins Sucherlicht gekommen. Jetzt können wir uns zusammentun mit den Zeugen Jehovas und mit irdischen tausend Jahren."
Die meisten Christl. Glaubensrichtungen haben in ihren Lehren etwas richtiges. Die Zeugen Jehovas haben einiges richtig in ihrer Lehre, und einiges stimmt nicht, wie es geschrieben steht. Das gleiche gilt für alle, Sekten und Glaubensgemeinschaften. Es sind nicht nur die Zeugen Jehovas die an ein tausendjähriges Reich auf dieser Erde glauben. Die meisten evangelischen Gemeinschaften glauben daran. Und woher haben sie diese Lehre? Natürlich von der Bibel, weil sie es lesen wie es steht. Warum glauben einige, dass die Erlösten im Himmel sind und die Erde in den tausend Jahren wüst und leer ist? Weil sie nicht in der Bibel lesen wie es steht, sondern sich auf nicht biblische Schriften als entscheidenste Beweise stützen.
Aber Gottes Wort soll unser Wort sein.
Eine Wüste
Aber wird die Erde nicht ziemlich unbewohnt sein während der 1000 Jahren und nach all dieser Zerstörung? Aber ist nicht Gott im Stande etwas zu tun? Es gibt unzählige Schriftstellen im alten Testament, die erzählen, dass Gott in den letzten Tagen, sein Volk zurückführen will in das Land, das er ihren Vätern, Abraham, Isaak und Jakob, gab.
Es geht nicht gut diese Schrifttexte auf die neue Erde anzuwenden. Hier sind einige ausgepflückte Texte, besonders von Jeremia und Hesekiel. Wenn wir diese Texte lesen, müssen wir uns daran ereinnern, dass das Haus Israel" im 7. Jahrhundert vor Christus nach Nordassyrien in Gefangenschaft gebracht wurde, und dass sie von dort nach Europa wanderten und später das nördliche und westliche christliche Europa formten. Dies ist das Haus Israel" heute, die eigentlichen Nachkommen von Abraham, Isaak und Jakob. Dies haben wir in früheren Artikeln gelesen. Aber was wird Gott in den letzten Tagen mit diesen Völkern tun?
Zurück zu dem Land der Väter
So will ich mich von euch finden lassen, spricht der Herr, und will eure Gefangenschaft wenden und euch sammeln aus allen Völkern und aus allen Orten, wohin ich euch verstossen habe, spricht der Herr, und will euch wieder an diesen Ort bringen, von wo ich euch habe wegführen lassen". (Jer. 29.14.)
Denn siehe, es kommt die Zeit, spricht der Herr, dass ich das Geschick meines Volkes Jsrael und Juda wenden will, spricht der Herr; und ich will sie wiederbringen in das Land, das ich ihren Vätern gegeben habe, dass sie es besitzen sollen." (Jes. 30.3.)
Darum sagt: So spricht Gott der Herr: Ich will euch zusammen bringen aus den Völkern und will euch sammeln aus den Ländern, in die zerstreut seit, und will euch das Land Israel geben." (Hes. 11.17.)
Und will euch aus den Völkern herausführen und aus den Ländern, in die ihr zerstreut worden seit, sammeln mit starker Hand, mit ausgestrecktem Arm und mit ausgeschüttetem Grimm." (Hes. 20.34.)
So spricht Gott der Herr: Wenn ich das Haus Israel wieder sammle aus allen Völkern, unter die sie zerstreut sind so will ich ihnen vor den Augen der Heiden zeigen, dass ich heilig bin. Und sie sollen wohnen in ihrem Lande, dass ich meinem Knechte Jakob gegeben habe." (Hes. 28.25.)
Denn so spricht Gott der Herr: Siehe, ich will mich meiner selbst annehmen und sie suchen. Wie ein Hirte seine Schafe sucht, wenn sie von seiner Herde verirrt sind, so will ich meine Schafe suchen und will sie erretten von allen Orten, wohin sie zerstreut waren zur Zeit, als es trüb und finster war. Ich will sie aus allen Völkern herausführen und aus allen Ländern sammeln und will sie in ihr Land bringen und will sie weiden aus den Bergen Israel, in den Tälern und an allen Plätzen des Landes." (Hes. 34.11-13.)
So spricht der Herr: Siehe, ich will die Jsrealiten herausholen aus den Heiden, wohin sie gezogen sind, und will sie von überall her sammeln und wieder in ihr Land bringen." (Hes. 37.21.)
"In den letzten Tagen aber wird der Berg, darauf des Herrn Haus ist, fest stehen, höher als alle Berge und über die Hügel erhaben, und die Völker werden herzulaufen, und viele Heiden werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinauf zum Berge des Herrn gehen und zum Hause des Gottes Jakobs, dass er uns lehre seine Wege und wir in seinen Pfaden wandeln! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem.
Er wird unter grossen Völkern richten und viele Heiden zurechtweisen in fernen Landen. Sie werden ihre Schwerter zu Plugscharen und ihre Spiesse zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere das Schwert erheben, und sie werden hinfort nicht mehr lernen, Krieg zu führen. Ein jeder wird unter seinem Weinstock und unter seinem Feigenbaum wohnen, und niemand wird sie schrecken. Denn der Mund des Herrn Zebaoth hat`s geredet.
Ein jedes Volk wandelt im Namen Gottes, aber wir wandeln im Namen des Herrn, unseres Gottes, immer und ewiglich! Zur selben Zeit, spricht der Herr, will ich die Lahmen sammeln und die verstossenen zusammenbringen und die ich geplagt habe.
Und ich will den Lahmen geben, dass sie viele Erben haben, und will die Verstossenen zum grossen Volk machen. Und der Herr wird König sein auf dem Berg Zion, von nun an bis in Ewigkeit." (Micha 4.1-7.)
Ein ähnlicher Bibeltext ist Jes. 2.2-4:
Und es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des HERRN feststehen als Haupt der Berge und erhaben sein über die Hügel; und alle Nationen werden zu ihm strömen.
Und viele Völker werden hingehen und sagen: Kommt, lasst uns hinauf ziehen zum Berge des HERRN, zum Haus des Gottes Jakobs, dass er uns aufgrund seiner Wege belehre und wir auf seinen Pfaden gehen! Denn von Zion wird Weisung ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem.
Und er wird richten zwischen den Nationen und für viele Völker Recht sprechen.
Dann werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen umschmieden und ihre Speere zu Winzermessern. Nicht (mehr) wird Nation gegen Nation das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr lernen."
Er erzählt uns, was geschehen soll, wenn Jesus zurückkommt. Diese Schrifttexte harmonieren ziemlich gut mit Jesus eigenen Worten, was er tun will, wenn er wiederkommt. (Math. 25.31-32).
Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in seiner Herrlichkeit und alle Engel mit ihm, dann wird er auf seinem Thron der Herrlichkeit sitzen; und vor ihm werden versammelt werden alle Nationen, und er wird sie voneinander scheiden,
wie der Hirte die Schafe von den Böcken scheidet."
Einige glauben, dass diese Schrifttexte erzählen wie Jesus mit seinen Erlösten zurückkommt auf diese Erde nach den tausend Jahren.
Dies ist nur eine Vermutung, das ist nicht eine Stütze für das biblische Ganzheitsbild über diese Sache. Es steht nicht, dass die, die mit Jesus wiederkommen, die Erlösten sind, sondern dass es Engel sind, die mit ihm kommen.
Mehrere Stellen im alten Testament, zum Bsp. Jes. 35 erzählen, dass die dürre Wüste blühen soll. Man erwähnt, dass dieses Kapitel sich auf die neuen Erde bezieht, aber es steht im (Vers 8): Denn die Toren werden nicht wandern und auf ihr irregehen. Auf der neuen Erde gibt es sicher keine Toren?. Hesekiel 47 erzählt uns von dem Bach, der vom Tempel des HERRN in Jerusalem ins tote Meer fliesst--das heute eine Salzlauge ist--und das salzige Wasser so gesund macht, dass es von Fischen wimmelt. Aber die kleinen Pfützen sollen nicht gesund werden, von ihnen soll man Salz gewinnen. Dies kann sicher nicht auf der neuen Erde sein.
Ist es möglich, dass die alttestamentlichen Schrifftstellen, die wir gewöhnlich auf die neue Erde anwenden, eigentlich den Zustand auf der Erde in den tausend Jahren, im Lande Israel beschreiben? Wir müssen uns klar vorstellen, dass es grosse Umwälzungen auf der Erde geben wird, bei Jesus Wiederkunft. Es wird mit grösster Wahrscheinlichkeit eine Klimaveränderung stattfinden auf der Erde, eventuell durch eine Erdachsverlagerung in ihre ursprüngliche Position. Dadurch wird die dürre Wüste im mittleren Osten--das Land, das GOTT, Abraham, Isaak und Jakob und ihren Nachkommen gab, (1. Mose 15.18) wieder ein Land, in dem Milch und Honig fliessen. In diesem Gebiet hat ein Verwüstungsprozess angefangen nach einem Klimawechsel im 8. Jahrhundert vor Christus, als wahrscheinlich die Erdachse verschoben wurde. Die beschriebenen Ereignisse im Zusammenhang mit der Sonnenuhr des Königs Hiskia könnten auf ein solches Ereignis hinweisen. Unmittelbar nach der Sintflut war die Erde noch mehr zerstört als sie es bei Jesus Wiederkunft sein wird. Aber es ging nicht lange, bis neue Vegetation die zerstörte Erde überwachsen hatte, und eine neue Welt sprudelte hervor. Die erwähnten Schriftstellen sind nur ein paar heraus gepflückte von gleichen Schrifttexten im alten Testament.
Wir können jetzt die Übersicht aufstellen.
1. "Das Haus Israel"--10 von den 12 Stämmen Israels--wurde von Assyrien erobert (annektiert) im 7. Jahrhundert vor Christus. Später wanderten sie nach Europa, und wurden der Ursprung, der weissen, westlichen, christlichen Nationen--das Haus Israel" nach dem Fleische.
2. In den letzten Tagen wird GOTT ein Ende dieser Gefangenschaftmachen. Er wird sie selber "sammeln von allen Ländern in die er sie weggetrieben hat."
3. Er wird sie zurück zum Land Israel" führen das Land dass er ihren Vätern gegeben hat," der Platz, aus dem er sie weggeführt hatte," in ihr eigenes Land", das Land das er seinem Diener Jakob gab, zurück zu dem Platz, wo er sie weggetrieben hat." Sicher weder im Himmel noch auf der neuen Erde.
Abraham, Isaak und Jakob waren nicht dort und Israel wurde nicht von dort weggetrieben.
3. Jesus, der König Israels, wird, wenn er zurückkommt, auf seinem Trohn der Herrlichkeit sitzen und alle Völker vor sich sammeln. Viele Völker sollen zu dem Haus des Herrn strömen", lesen wir und Jesus soll zwischen ihnen richten und Recht sprechen. Dies ist der Berg, wo das Haus des Herrn steht"--Der Berg Zion das heisst Jerusalem.
5. Gehen wir zum neuen Testament und schauen wir wie der Ausdruck Abussos" (Abgrund) benutzt wird, ist es schwierig anzunehmen, dass Abussos in Offenbarung 20 bedeude, die Erde sei in einem öden, chaotischen Zustand.
6. Die Geretteten sollen als Könige mit Jesus in den 1000 Jahren regieren.
7. Sie sollen Könige auf der Erde sein. Deshalb muss auch Jesus hier sein, wenn sie mit ihm regieren sollen.
Sie sollen Macht über die Nationen und Völker haben und sie mit eisernem Stabe regieren. Das passt nicht so gut zum Himmel.
Warum? Gott hat eine Absicht mit den tausend Jahren auf Erden. Meine persönlichen Gedanken sind die: Gott wird wegnehmen alle Argumente und Einwände. Sie sollen nicht die Möglichkeit haben, auf den Tag des Gerichts, nach den 1000 Jahren sagen zu können: "Hätte uns Satan nicht versucht, würden wir lieb sein!" Vielleicht werden sich kleine Zweifel hinein schleichen bei den ungefallenen Wesen: Kann es möglich sein, dass sie Recht haben? Wie würden sich die Menschen verhalten, wenn Satan und seine Engel sie nicht versucht hätten? Wohl kann Gott den Menschen Kraft geben, den Versuchungen Satans zu widerstehen und zu siegen, aber Gott wird vor dem Universum demonstrieren, dass die Sünde viel tiefgreifender ist. Man hört nicht auf gegen Gott zu rebellieren und hört nicht auf, zu sündigen, nur weil Satan nicht mehr dort ist, sie zu versuchen, deswegen müssen die Nationen mit eisernem Stabe" regiert werden. Am Ende der 1000 Jahren wird Satan und seine Dämonen losgelassen von dem Abgrund und die zweite Auferstehung findet statt. Die Verlorenen, die aufgestandenen sind, schliessen sich zusammen mit den lebendigen Verlorenen und die Menschen demonstrieren, dass die menschliche Natur keine Spur besser geworden ist nach den 1000 Jahren ohne den Teufel, der sie versucht. Alle Argumente verstummen und alle Zweifel verschwinden. Die Demonstration ist vollständig und niemand zweifelt über Gottes Gerechtigkeit.
Das sind meine Gedanken.
Undogmatische Einstellung
Dieser Artikel ist nicht dogmatisch gemeint und keine kategorisch festgelegte Behauptung, dass die 1000 Jahre auf dieser Erde stattfindet. Für mich, und für viele andere Bibelforscher, die ihre Bibel ohne vorgefasste Meinungen und eingewachsene Deutungen lesen, ist die Theorie der 1000 Jahre im Himmel und eine wüste, leere Erde nicht genügend fundiert.
Es gibt viel zu viele Schriftstellen, die etwas anderes erzählen, Schriftstellen, die wir ingnoriert haben, weil wir sie nicht erklären können auf eine befriedigende Art.
Wir sollten offen und willig sein, eingewachsene Bibeldeutungen aus einem anderen Sichtwinkel zum deuten. Könnte es möglich sein, dass wir etwas falsch verstanden haben? Es ist keine Schande, umzukehren, wenn man auf einem falschen Weg eingefahren ist.
Wir müssen versuchen, diese Themen unbeeinflusst, ohne vorgefassten Meinungen, und mit der Bibel als GOTTESWORT, anzugehen.
Es ist die Bibel und die Bibel allein, die Priorität hat, sie soll uns erzählen, was Wahrheit ist.
Aber wir müssen die Bibel sich selber deuten lassen, ohne, ungebührliche Schnitt- und Leimmethoden, die allein der Absicht dienen, zugelernte Deutungen zu stützten. Solches ist keine gesunde Bibeldeutung.
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